Lange keinen umfangreicheren Beitrag mehr auf dem Blog gemacht und vor allem lange kein Film Review mehr.
Aber wie manche Wissen, bin ich ein großer Street Fighter Fan und dieses Jahr kam erneut ein Street Fighter Film ins Kino, unter der Regie von Kitao Sakurai und zu diesem musste jetzt einfach rein Review her.
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| Der 1994er Film Van Damme und Raúl Juliá |
und "Street Fighter: The Legend of Chun-Li" (2009), die sich einer Adaption der Videospielreihe annimmt.
Während die ersten beiden Verfilmungen, vor allem "The Legend of Chun-Li", sehr weit von der Vorlage abwichen, hatten Fans die Hoffnung, dass mit dem neuen Film endlich eine Vorlagengetreue Adaption erfolgen würde.
Wie erfolgreich war das? Nun, ich war bereits beim Casting skeptisch, da dort z.T. Schauspieler gecasted wurden, die mehr als unpassend waren. Genauer werd ich darauf aber später noch eingehen.
Dann kamen auch die ersten Trailer und diese wirkten auf mich einfach nur trashig. Nun muss das nicht zwangsläufig was schlechtes sein, aber schon in diesen Trailern hat ich das Gefühl, dass man sich mehr über Street Fighter lustig macht, als das man es tatsächlich gut umsetzen will.
Aber, man soll ja ein Buch nicht nach dem Umschlag bewerten und in diesem Fall einen Film nicht nach seinen Trailern.
Also hab ich mir den Film doch angesehen und das, obwohl ich zuerst gar nicht wollte, sogar zwei mal. Einmal auf Deutsch und einmal auf Englisch.
Vorneweg: Schaut euch den Film auf keinen Fall auf Deutsch an. Die Synchro ist teilweise wirklich mies. Vor allem Cody Rhodes als Guile ist wirklich schlecht.
Aber zum Film und erstmal das wichtigste vorneweg: Hatte ich eine gute Zeit mit dem Film?
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| The Legend of Chun-Li - Finger weg! |
Dann aber der andere wichtige Punkt, sobald es sich um eine Umsetzung von etwas, sei es Buch, Comic, Theaterstück, oder halt in diesem Fall, Spiel, handelt: Ist es eine gute Adaption der Vorlage?
Leider nein, denn dafür weicht der Film viel zu sehr von der Vorlage ab, nimmt sich viel zu viele Freiheiten, was die allgemeine Story, als auch die Hintergrundgeschichte der Charaktere angeht und schafft es nur in den wenigsten Fällen, die Charaktere auch so darzustellen, wie man sie aus den Spielen kennt.
Natürlich, die Optik passt und man sieht immer wieder Special Moves, wie man sie aus den Spielen kennt, aber das wars dann leider halt auch schon.
Um das genauer zu beschreiben, muss ich aber auf die Handlung eingehen und daher kommt es ab hier jetzt zum Spoilerteil des Reviews. Ich verwende dabei der einfachheit halber ausschließlich die westlichen Namen.
SPOILER TEIL AB HIER:
Der Film beginnt dabei erstmal wirklich sehr sehr gut. Wir sehen das Ende des ersten World Warrior Turniers, welches Ryu gegen Sagat gewinnen konnte, allerdings nur, da er vom "Satsui no Hadō", der tödlichen Seite des "Ansatsuken Karate", übermannt wird.
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| Anime Sequenz zu Anfang des Films |
Danach dann aber kommen wir zu den Live-Action Szenen und wir lernen hier etwas über die Vergangenheit von Ryu (Andrew Koji) und Ken (Noah Centineo) und schon hier gibts die ersten Probleme und zwar, wie Ken dargestellt wird.
In den Spielen ist Ken zu 3/4 Japaner und 1/4 US-Amerikaner. Sein Vater schickt ihn als 12jähriger zu seinem besten Freund, dem Ansatsuken Meister Gouken, wo sich Ken mit dem fast gleichaltrigen Ryu anfreundet, der dort ebenfalls trainiert.
Auch wenn Ken der ungestümere und extrovertiertere der beiden ist, ist er dennoch ein ernsthafter Schüler Goukens, der diese Charaktereigenschaft auch als Erwachsener beibehält. Er befindet sich auch in einer Beziehung mit Eliza, der Schwester von Guiles Ehefrau Julia.
Im Film hingegen wird er als All American Boy dargestellt, der von seinen Eltern nach Japan geschickt wird, damit er dort Disziplin lernt. Als Erwachsener ist er dann arrogant und überheblich, albert herum und ist offensichtlich auch ein chauvinistischer Macho, wenn man sieht, wie er sich zuerst gegenüber Chun-Li (Callina Liang) verhält.
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| Ken "Douchebag" Masters |
Bzw. sie kennen auch den Film von 1994, den es gibt auch immer wieder Anspielungen und Easter Eggs auf diesen Film, wie z.B. auf die legendäre "For me it was Tuesday"-Rede von M. Bison. Das ist durchaus nett, aber z.T. scheint man sich dann doch zu sehr daran zu orientieren.
Wobei man sich selbst hier auch noch Freiheiten genommen hat. Vor allem auch bei Ryu, dessen Charakter auch massiv verändert wurde. In den Spielen ist sein Ziel einfach, sich immer weiter zu verbessern und sich mit den besten zu messen. Er ist dabei meist sehr ruhig, aber trotzdem auch herzlich und erinnert von seiner Darstellung etwas an Son Goku aus Dragonball.
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| Hobo-Suppenverkäufer Ryu |
Später im Film erfährt man sogar, dass Ryu früher auf Ken eifersüchtig war und deswegen dessen Einladung zum ersten World Warrior Turnier verbrannt hat. Erneut etwas, was Ryus Charakter komplett widerspricht.
Dann lernen wir Dan Hibiki (Andrew Schulz) kennen. In den Spielen ist Dan ein Japaner, der sich an Sagat rächen will, da dieser seinen Vater tötete. Er trainiert dazu zuerst ebenfalls unter Gouken, wird jedoch von diesem verwiesen, nachdem er merkt, dass Dan das Kämpfen nur aus den Gründen Rache und Stolz lernen will.
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| Dan, jetzt nicht mehr japanisch, dafür mit Schnäutzer |
Er ist in den Spielen zwar ein Joke-Charakter, allerdings macht sich innerhalb der Lore niemand über ihn lustig.
Im Film ist er plötzlich Kens bester Freund und Manager und vor allen Dingen, kein Japaner mehr, bzw. laut eigener Aussage ist er zu 1/16 ein Japaner. So macht es dann natürlich Sinn, dass er von Andrew Schulz gespielt wird.
Und auch hier, in den Spielen war er zwar ein Joke-Charakter, der aber trotzdem nicht das Gespött anderer war. Hier ist er jetzt eine emotionale Stütze für Ken und auch durchwegs nett, ist aber trotzdem der Punching Bag anderer.
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| El Fuerte - Ganz neu: Jetzt in dick! |
Die eigentliche Story des Films dreht sich dann um das zweite World Warrior Turnier. Dieses wird hier von M. Bison (David Dastmalchian) veranstaltet, der der Diktator des Landes Shadaloo ist und das ganze in der dortigen Hauptstadt Metrolao City veranstalten will.
Wie schon der 1994er Film, wird Bison hier erneut als Diktator eines Landes namens "Shadaloo" dargestellt, etwas was in den Spielen nicht vorkommt. Dort ist Shadaloo lediglich das von ihm angeführte paramilitärische Verbrechersyndikat. Ebenfalls gibt es keine Stadt mit Namen "Metrolao City".
Es gibt lediglich "Metro City", was jedoch in den USA liegt.
Auch das Prinzip von Street Fighter, dass die Kämpfe über die ganze Welt verteilt und auf den Straßen stattfinden, wird damit ad absurdum geführt.
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| Diktator mit Fußfetisch |
Auch wurde sein Charakter geändert. Er hat in den Spielen zwar kein Problem, andere zu töten, aber er tut es auch nicht aus reinem Lustgewinn. Hier wirkt es immer so, als würde er geradezu einen Orgasmus haben, wenn er andere Leiden sieht, oder tötet. Hinzu kommen im Film seltsame Verhaltensweisen, wie, dass er Ryus Füße wäscht, als dieser schläft. Ansonsten ist David Dastmalchian auch ein Miscasting, denn auch wenn Bisons Nationalität in den Spielen nie genannt, wird stark angedeutet, dass er aus Ostasien, oder Südostasien stammt. Aber, da das in den Spielen nie sooo genau gesagt wird, kann man darüber hinwegsehen. Die Charakterisierung wie hier wie gesagt, das größere Problemen.
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| Juli kann knurren und hat Anger Issues |
Und dann gibts da noch Cammy und da passt einfach gar nichts. Zum einen ist Cammy hier noch "Killer Bee" Cammy, also das Shadaloo Doll. Zum Zeitpunkt des zweiten World Warrior Turniers, war Cammy jedoch bereits von der Shadaloo Gehirnwäsche befreit und war bei Delta Red.
Dann passt auch das Alter nicht. Killer Bee Cammy war 14. Delta Red Cammy während des zweiten World Warrior Turniers 17. Schauspielerin Mel Jarnson, die auch optisch absolut gar nicht als Cammy passt, ist hingegen 28 Jahre alt.
Das ist das eine Problem, das deutlich größere ist aber auch hier die Charakterisierung. Auch Cammy ist eigentlich sehr ruhig und eher introvertiert. Hier im Film hingegen benimmt sie sich wie Harley Quinn.
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| Harley Quinn in einem Cammy Cosplay |
Die Darstellung von Vega (Orville Peck) und Balrog (Curtis "50 Cent" Jackson) ist soweit okay. Auch bei Honda (Hirōki Goto)und Sagat (nur in Anime Sequenzen zu sehen) gibt es soweit nichts einzuwenden. Auch wenn die Post-Credit Szene, bei der Sagat von Shadaloo rekrutiert wird, auch zeitlich erneut nicht passt.
Gouken (Don Lee) passt auch überwiegend. Hier gibt es jedoch zu kritisieren, dass er Ryus Aktion, wo er Kens Teilnahme am Turnier verhindert hat, normalerweise nicht vertuschen und gutheißen würde.
Neben Ryu und Ken, ist Chun-Li die dritte Protagonistin des Spiels. Sie ist hier, wie auch in den Spielen eine Interpol Agentin, die aus ganz persönlichen Gründen hinter Bison her ist, da dieser ihren Vater getötet hat.
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| Ihr Name ist Li, Chun Li, Interpol Agentin. |
Dabei legt sie sich sogar mit ihren eigenen Vorgesetzten bei Interpol an. Sie ist aber zumindest charakterlich nicht komplett anders dargestellt, als in den Spielen, daher richtet sich die Kritik hier primär an einer hinzugedichteten Story, die in der Vorlage ebenfalls nicht existiert und auch absolut nichts großartig neues dazu beiträgt.
Speziell bei Charakteren, die wenig ausgearbeitet sind, wie Joe (Alexander Volkanovski), zu dem ich später noch komme, finde ich es ja sinnvoll, das zu machen. Aber bei Chun-Li hat dazu absolut keine Notwendigkeit bestanden. Achja und während man ihr im 94er Film, den Nachnamen "Zang" angedichtet hat, wird hier einfach "Li" zu ihrem Nachnamen und "Chun" zu ihrem Vornamen. Erneut, warum auch immer.
Nachdem Ken und Dan im Shadaloo Hotel (ja, das gibt es hier tatsächlich und sieht von außen so aus, wie das Casino in Las Vegas, welches die Stage von Balgrog in Street Fighter II ist) von Metrolao ankommen, lernen wir auch Guile (Cody Rhodes) kennen und dieser ist wohl einer der größten Fehldarstellungen des ganzen Films.
In den Spielen ist Guile ein total ernster Kämpfer, der Bison aufhalten will und dabei auch eine persönliche Agenda hat und zwar um den Tod seines Vorgestzten und besten Freundes Charlie Nash zu rächen.
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| Mr. One-Punch-Line |
Und wo wir schon bei Guile sind, kommen wir auch kurz zu Dhalsim (Vidyut Jammwal). Dessen Motivation im Spiel ist es, das Turnier zu gewinnen, weil er Geld für Essen für sein Dorf gewinnen will. Er ist dort auch verheiratet und hat einen Sohn.
Hier arbeitet er jezt zusammen mit Guile, um Shadaloo aufzuhalten und wirkt weniger wie ein weiser Yogi und hat stattdessen auch flotte Sprüche drauf und beteiligt sich an einer Kneipenschlägerei. Kleinerer Nitpick ist ansonsten noch seine Halskette, da er hier die Halskette trägt, die er erst ab Street Fighter 6 trägt, was Jahre später spielt. Aber wie gesagt, das ist eher ein Nitpick.
Und bei dieser Kneipenschlägerei ist es auch das einzige mal, dass Zangief (Olivier Richters) bisschen was zu tun bekommt und auch wenn er nicht viel zu tun bekommt, wird er auch total falsch dargestellt.
In den Spielen ist Zangief ein großer, aber gutmütiger Typ, dem es einfach wichtig ist, dass er allen Leuten zeigt, wie wichtig Muskelpower ist. Dabei liefert er in den Spielen auch häufig Comedy-Momente. Hat man hier total unter den Tisch fallen lassen. Stattdessen ist er wütend auf Ken und verprügelt diesen, da dieser sein Essen versaut hat. Auch etwas, was absolut nicht zu Zangief passt.
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| Jason Momoa, jetzt aber in Grün. |
Da Ryu aber nich gewillt ist, sich dem "Satsui no Hadō" hinzugeben, damit Bison dessen Energie abzapfen kann, wird er in einen Arena-Kampf gegen Blanka (Jason Momoa) geschickt.
Aus irgend einem Grund, fand man es eine gute Idee, dass Blanka hier für Shadaloo arbeitet und auch aus Spaß mal Leute mit seiner Elektroattacke tötet.
Der Grund, warum Blanka für Shadaloo arbeitet, wird zwar erklärt, da Shadaloo behauptet, zu wissen, wo seine Mutter ist, aber auch das ist mal wieder etwas, was so in den Spielen nicht passierte. Dort weiß Blanka nicht, dass er Jimmy heißt und dass seine Mutter irgendwo dort draußen ist. Das erfährt er erst, am Ende des zweiten World Warrior Turniers. Dementsprechend hat er in den Spielen auch nichts mit Shadaloo zu tun. Aber anscheinend fand man die Idee aus dem 94er Film, Blanka irgendwie mit Shadaloo zu verknüpfen, so gut, dass man es auch hier wieder machte.
Später, nachdem Ryu ihm zur Flucht verhilft und er im Gegenzug später Ryus befreit, ist er hingegen dann sehr gut dargestellt und auch ähnlich, wie man ihn aus den Spielen kennt. Wenn halt nur der Bart von Jason Momoa nicht wär, der nicht zu Blankas Optik passen mag. Und, auch wenn ich prinzipiell die Darstellung von Blanka okay finde, irgendwie sehen wir hier halt auch einfach wieder Jason Momoa, der Jason Momoa ist. Aber wie gesagt, prinzpiell finde ich Blanka noch eine der besseren Darstellungen.
Das ganze führt uns schließlich zum Finale des Films.
Joe hat das zweite World Warrior Turnier gewonnen, da er ohne zu Kämpfe, da seine Gegner jeweils ausfielen, ins Finale kam.
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| Joe, tauchte nach 1987 nicht mehr auf, gewinnt hier das Turnier |
Warum hat man ihn also hier mit dazu genommen? Wahrscheinlich, damit man jemanden hat, der von Akuma getötet werden konnte, denn offensichtlich wollte man sich auch hier nicht an die Originalstory halten, wo Bison am Ende des zweiten World Warrior Turniers von Akuma getötet wird.
Und Akuma selbst? Wird gespielt von Joe Anoa'i, vielen besser bekannt als Roman Reigns. Akuma ist aber kein US-Amerikaner Samoanischer Herkunft, sondern Akuma ist Japaner. Weswegen man hier keinen Ost-Asiaten gecastet hat, bleibt erneut fraglich. Bei einer Spielereihe aus Japan, einfach mal drei Japaner nicht mit Ost-Asiatischen Schauspielern zu besetzen und stattdessen "White Washing" zu betreiben, ist schon hart. Wobei ich dem Film nichtmal "White Washing" vorwerfen würde, da gleichzeitig eigentlich weiße Charaktere wie Cammy und Juli dann mit südländischen Schauspielerinnen besetzt wurden. Ansonsten haben wir bei Roman Reigns auch wieder das selbe Problem wie mit Jason Momoa, dass anscheinend auch Roman Reigns sich weigerte, seinen Bart abzurasieren, weswegen Akuma plötzlich bärtig ist. Das ist er zwar ab Street Fighter V, aber auch hier passt das ganze eben zeitlich auch wieder nicht. Ganz davon ab, dass Akuma selbst da nie einen Oberlippenbart hatte. Am Ende haben wir irgendwie Roman Reigns im Akuma Cosplay.
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| Acknowledge your Tribal Chief! |
Hier hingegen ist er einfach nur von Wut und Aggresivität getrieben und tötet einfach den ihm deutlich unterlegenen Joe und zwar ohne, dass es überhaupt zu einem Kampf gekommen wäre.
Und stattdessen, dass Bison von Akuma getötet würde, gibt sich Ryu hier doch dem "Satsui no Hadō" (etwas was in den Spielen eben auch nie passiert, außer halt beim Kampf gegen Sagat) hin und kann so Akuma besiegen, kann dann aber easy von Ken mit einem Ha-Do-Ken aufgehalten werden, den dieser hier überhaupt erst zum ersten mal lernt, so dass Ryu danach wieder zu Verstand kommt und Akuma wird von Bisons Leuten entführt.
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| Naja, Spaß gemacht hat er am Ende ja |
Danach gibts noch einen Epilog, der ebenfalls reine Comedy ist und die Charaktere alle komplett Out-Out-Character präsentiert und der Film endet und hat noch eine Mid-Credit Szene mit Sagat die ich vorhin ja schon erwähnte.
SPOILER ENDE!
Fazit: Wer sich hier eine gute Adapton der Spiele erhofft, wird enttäuscht werden. Wer aber einen spaßigen Martial Arts Film sehen will, mit Schauspielern, denen man die Spielfreude so richtig anmerkt, wird hier eine gute Zeit haben.
Für mich war der Film am Ende definitiv besser, als befürchtet, aber wie gesagt, er war halt leider erneut keine gute Umsetzung der Vorlage.
Wirklich grandios ist hingegen der Soundtrack, der neben Stücken aus Street Fighter II, auch viele 90er Klassiker mit dabei hat.
Und auch nett sind aber die Camoes von Leuten aus der Street Fighter Community, wie Justin Wong, oder Maximilan Dood, die hier als Häftlinge in Bisons Kerker zu sehen sind.
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| Street Fighter: Assassin's Fist |
Bei diesem Film hier, sowie auch dem 1994er Film, kann man aber definitiv eine gute Zeit haben.
Wenn ich aber Leuten eine gute Street Fighter Live Action Adaption empfehlen würde, dann wären es die Werke von Joey Ansah: "Street Fighter: Assassin's Fist" und "Street Fighter: Resurrection".
Die halten sich zwar auch nicht ganz genau an die Vorlage, denn so ist auch hier Ken erneut ein All American Boy. Aber, auch wenns nett wär, würden wir mal eine Adaption erhalten, die sich exakt an die Vorlage hält, verlangt das ja auch keiner. Aber sie nehmen die Vorlage zumindest definitiv ernst und versuchen die Charaktere nicht zu verfremden.
Am Ende des Tages wars also erneut mal wieder nichts von Hollywood und wir dürfen weiter auf eine gute Street Fighter Adaption von dort warten. Schade.






































































































