Samstag, 27. März 2021

Top 20 der wichtigsten Wrestling Promotions

 

 

Ich hab vor ein paar Monaten eine Liste mit den mMn nach 25 besten Wrestlern aller Zeiten erstellt.

Ich hatte da ja schon angekündigt, dass noch weitere Top Listen folgen werden und eine davon kommt jetzt mit den mMn wichtigsten Wrestling Promotions.

Dabei will ich nicht nur noch aktive Promotions miteinbeziehen, sondern auch nicht mehr existente Promtions. Das macht es natürlich etwas schwierig, da kein direkter 1:1 Vergleich möglich ist. Ich hoffe aber, dass meine Erklärungen, warum ich eine Promotion als wichtiger als die andere einstufe, nachvollziehbar sind, denn ja, im Gegensatz zu der Liste der Wrestler ist es dieses mal tatsächlich ein Ranking.

Vorneweg erstmal aber ein paar weitere wichtige Promotions: Major League Wrestling (MLW), Ohio Valley Wrestling (OVW), Pro Wrestling Guerilla (PWG), Women of Wrestling (WOW), Continental Wrestling Association (CWA), Universal Wresting Federation/Herb Abrams (UWF), Smoky Mountain Wrestling (SMW), Powerful Women of Wrestling (POWW) (Nordamerika), Japan Pro Wrestling Alliance (JWA), Dragon Gate Japan Pro-Wrestling (Dragon Gate), Tokyo Joshi Pro Wrestling (TJPW), World Wonder Ring Stardom (ST★RDOM), Japan Women's Pro-Wrestling (Original JWP) (Japan), Westside Xtreme Wrestling (wXw), European Wrestling Federation (EWF), New European Championship Wrestling (NEW) (Europa) und World Wrestling All-Stars (WWA) (Australien).

20. Catch Wrestling Association (CWA)

Die österreichisch/deutsche Promotion von Wrestler/Promoter Otto Wanz existierte von 1973 bis 1999 und galt in dieser Zeit als die wichtigste europäische Wrestling Promotion. Der Heavyweight Titel der CWA galt den Titeln der AWA, NWA, WWF und NJPW gleichgestellt und war sozusagen deren europäisches Pendant. Den Stellenwert der Promotion sah man u.a. auch an den Wrestlern die dort antraten wie z.B. Chris Benoit, Vader, Jushin Thunder Liger, Chris Jericho, Owen Hart, Scott Hall, Shinya Hashimoto, Fit Finlay, Ultimate Warrior und und und.

19. United States Wrestling Association (USWA)

Die USWA war ein Zusammenschluss von Jerry Jarretts Continental Wrestling Association (CWA) und Fritz von Erichs World Class Championship Wrestling (WCCW). Die Promotion bestand von 1989 bis 1997 und sollte die dritte große Promotion neben der WWF und der WCW werden.
Die Promotion konnte sich die erste Zeit noch ganz gut halten, aber spätestens als 1995 die Monday Night Wars losgingen, verschwand die Promotion immer mehr in der Bedeutungslosigkeit.

18. Universal Wrestling Federation (UWF)

Die UWF wurde im Jahr 1950 von Leroy McGuirk als Teil der NWA unter dem Namen NWA Tri-State gegründet. Von 1979 bis 1986 hieß sie schließlich Mid-South Wrestling und Bill Watts lenkte die Geschicke der Promotion. Diese Zeit war auch die erfolgreichste und die Promotion beherbergte bekannte Stars wie André the Giant, Matt Borne (später bekannt als Doink the Clown), King Kong Bundy, Jim Neidhardt, Sting, Ultimate Warrior, Ted DiBiase, Jim Duggan, oder Magnum T.A.
Watts führte damals erstmalig das episodenhafte Wrestling ein, was man heute kennt, so dass sich Storylines über mehrere Wochen der TV Shows zogen.
Den letzten Namen bekam die Liga 1987, wo diese von Jim Crockett Jr. geleitet wurde und kurz darauf von der WCW aufgekauft und so Teil von dieser wurde.

17. World Wrestling Council (WWC)

Die WWC wurde 1973 von Carlos Colon Sr., Victor Jovica und Gorilla Monsoon als Teil der NWA unter dem Namen Capitol Sports Promotions gegründet und war im Prinzip der puerto-ricanische Ableger der WWWF (heutige WWE), deren Mitbesitzer ebenfalls Gorilla Monsoon war.
Von 1995 - 2016 hieß die Promotion Caribbean Championship Wrestling World Wrestling Council, seit 2016 nur noch World Wrestling Council.
Obwohl die Promotion zwar eng mit der WWE verbandelt war, war sie trotzdem immer eigenständig und entwickelte sich zur wichtigsten Promotion im lateinamerikansichen Raum, neben den beiden großen mexikanischen Promotions, die bis heute noch existiert.

16. Consejo Mundial de Lucha Libre (CMLL)

Die CMLL (der Name ausgeschrieben bedeutet auf englisch übrigens World Wrestling Council) wurde bereits 1933 gegründet und ist damit, meines Wissens, die älteste noch aktive Wrestlingpromotion der Welt. Bis 1991 hieß die Promotion dabei noch Empresa Mexicana de la Lucha Libre.
Lange Zeit war sie auch so ziemlich die einzige Promotion in Mexiko, ehe sich 1992 die AAA von ihr abspaltete und bis heute der größte Konkurrent ist.
Lange Zeit stand CMLL dabei auch im Schatten von AAA, konnte aber vor allem in den letzten Zehn Jahren durch Partnerschaften mit TNA, oder NJPW wieder stark an Bedeutung zurück gewinnen.

15. Pro Wrestling Noah (NOAH)

Erst 2000 gegründet handelt es sich bei NOAH um eine relativ junge Promotion, die sich aber dennoch sehr schnell als die dritte große Promotion Japans etablieren konnte.
Die Promotion wurde dabei von Mitsuharu Misawa nach Unstimmigkeiten mit AJPW gegründet, woraufhin ihm 24, der 26 dort unter Vertrag stehenden Wrestler folgten.
Heute ist das Verhältnis deutlich entspannter und NOAH hat sogar eine Partnerschaft mit AJPW und NJPW

14. Stampede Wrestling (Stampede)

Die kanadische Promotion Stampede Wrestling wurde 1948 von Stu Hart und Al Oeming als Teil der NWA gegründet und war auch Teil dieser bis zum Jahr 1984 als die Promotion von der WWF übernommen wurde. Die Promotion ging schon im Jahr darauf wieder zurück in den Besitz der Hart Familie und existierte mit Unterbrechungen bis 2008.
Bedeutsam war die Promotion vor allen Dingen für das technische Wrestling, was dort betrieben wurde und die ihr angeschlossene Wrestling Schule den "Dungeon", der einige der besten Wrestler hervorbrachte, allen voran natürlich Stu Harts Söhne und hier vor allem natürlich Bret und Owen. Aber auch andere bekannte Wrestler wie Chris Benoit, Chris Jericho, Ken Shamrock und Edge.

13. Ring of Honor (ROH)

ROH gibt sich immer noch gerne den Anstrich einer Indie-Promotion, aber auch wenn sie 2002 als solche gegründet wurde, ist die Promotion mittlerweile so groß geworden, dass das eigentlich nicht mehr der Fall ist.
Nach dem Ende der ECW wurde ROH von Fans der Promotion gegründet, um in deren spirituelle Fußstapfen zu treten und wuchs zeitweilig zur zweitgrößten Promotion in der USA. Dabei brachte ROH auch einige sehr populäre Wrestler hervor wie Daniel Byran, Kevin Owens, CM Punk, oder Seth Rollins.
Eine Hochzeit hatte die Promotion nochmal durch die Partnerschaft mit NJPW während der Bullet Club Ära unter AJ Styles und Kenny Omega. Seit dem Auftauchen von AEW ging die Popularität von ROH zwar sehr zurück, dennoch ist die Promotion weiterhin eine der größten in den USA.

12. Impact Wrestling (IMPACT!)

Wenn man ROH als Nachfolger von ECW bezeichnet, so könnte man IMPACT! als Nachfolger von WCW bezeichnen, denn tatsächlich war das die Absicht von Jerry und Jeff Jarrett, die Lücke, die die WCW hinterlassen hatte, zu füllen, als sie IMPACT! 2002 unter den Namen NWA: Total Nonstop Action gründeten. Die Promotion war dabei zwar nie Teil der NWA, arbeitete mit dieser aber zusammen, so dass Anfangs auch der NWA Heavyweight Titel dort verteidigt wurde.
2004 nannte man sich in Total Nonstop Action Wrestling (TNA) um und 2017 schließlich in Impact Wrestling (benannt nach der wöchentlichen Show von TNA).
Die Promotion galt lange Zeit als größte Konkurrenz der WWE und hatte auch große Namen in ihren Reihen wie die Hardy Boyz, oder Sting und brachte gleichzeitig auch heutige Superstars wie AJ Styles und Samoa Joe hervor. Ab den 2010ern schwand jedoch die Popularität allmählich. In letzter Zeit erlebt IMPACT! aber wieder so etwas wie einen zweiten Frühling und arbeitet heute u.a. auch mit AEW und NJPW zusammen.

11. World Class Championship Wresting (WCCW)

Die in Texas ansäßige WCCW wurde 1966 von Fritz von Erich als Teil der NWA gegründet und war eine der größten Promotions innerhalb der NWA. Ähnlich wie Stampede Wrestling von den Harts dominiert wurde, waren es hier die von Erichs, allen voran Kerry von Erich, der später unter dem Namen Texas Tornado auch in der WWF unterwegs war. Aber auch Ric Flair war immer wieder in WCCW und natürlich war es auch lange Zeit die Heimat der Fabulous Freebirds. Als sich ab Mitte der 80er aber eine Dominanz von WWF und WCW abzeichnete, verlor die WCCW langsam immer mehr an Bedeutung, weswegen sie sich mit der CWA zu der bereits zuvor genannten USWA zusammenschluss.

10. Extreme Championship Wrestling (ECW)

Die ECW wurde 1992 von Tod Gordon unter dem Namen Eastern Championship Wrestling als Teil der NWA gegründet. Die Promotion war dabei eine Nachfolgepromotion von Tri-State Wrestling.
Nach Unstimmigkeiten mit der NWA löste sich die ECW im Jahr 1994 von dieser. Kurz darauf kaufte Paul Heyman, der schon seit 1993 in der Promotion war, diese und benannte sie in Extreme Championship Wrestling um.
Die ECW machte sich, auch aufgrund der Ausrichtung auf extremere Matches, schnell einen Namen als Alternative zur WWF und WCW und konnte sich daher auch während der Monday Night Wars als dritte Kraft in den USA etablieren.
Leider war Heyman jedoch sehr schlecht, was die Finanzen angeht, weswegen die Promotion im Jahr 2001 schließlich bankrott ging und von der WWF aufgekauft wurde, wo die Promotion kurzzeitig als dritte Show neben RAW und Smackdown von 2006 - 2010 wiederbelebt wurde.

9. American Wrestling Association (AWA)

Noch bevor die WWF die Nummer 1 Promotion in den USA war, gab es die AWA. Die AWA entstand 1960 unter der Führung von Verne Gagne und Willy Karbo, als sich mehrere Territorien der NWA von dieser abspalteten und zur AWA zusammenschlossen. Auch damit war die AWA noch vor der WWWF (wie die WWE/F damals noch hieß) die erste Promotion, die sich von der NWA lossagte.
Die Promotion war dabei bis Mitte der 1980er Jahre die erfolgreichste Promotion und hatte viele der großen Stars wie Hulk Hogan, Jesse Ventura, oder Shawn Michaels und Marty Jannetty.
Ab Mitte der 80er stieg die WWF, auch durch den Erfolg von WrestleMania, zur Nummer 1 auf und auch die WCW konnte sich als feste zweite Größe etablieren und so schloß die AWA 1991 schließlich ihre Pforten.

8. All Japan Women's Pro-Wrestling (AJW)

AJW wurde 1968 gegründet und war eine der ersten reinen Frauen Wrestling Promotions (Joshi Puroresu in Japan), wenn nicht sogar die erste. Schon alleine deswegen ist mMn eine der wichtigsten Promotions. Dabei war sie nicht fehlerfrei und z.B. die Regel, dass Wrestlerinnen nicht älter als 25 sein durften, war mehr als fragwürdig, führte letztendlich aber dazu, dass sich weitere Ligen wie Japan Women's Pro Wrestling (Original JWP) gründeten und schießlich später dann auch Tokyo Joshi Pro Wrestling (TJPW) und World Wonder Ring Stardom (ST★RDOM), die heute zu den bedeutensten reinen Frauen Promotions gehören.
AJW schloß hingegen 2005 seine Pforten.

7. Lucha Libre AAA Worldwide (AAA)

AAA (kurz für "Asistencia Asesoría y Administración", was der ursprüngliche Name der Promotion war) wurde 1992 von Antonio Peña als Abspaltung der CMLL gegründet.
Die Promotion löste CMLL sehr schnell als die Nummer 1 Promotion in Mexico ab und war die Schmiede vieler mexikanischer Stars wie Rey Mysterio Jr., oder Psicosis.
AAA hatte über die Jahre auch immer wieder Zusammenarbeiten mit vielen anderen Promotions, was den Stellenwert nicht nur in Mexico, sondern weltweit nur noch mehr steigerte, was bis heute anhält.

6. All Japan Pro Wrestling (AJPW)

Die erste Wrestling Promotion war Japan Pro Wrestling Alliance (JWA), die 1953 von Rikidōzan gegründet wurde. Die Top-Stars der Promotion waren Giant Baba und Antonio Inoki. Zweiterer gründete Anfang 1972 New Japan Pro-Wrestling (NJPW) und Giant Baba folgte ihm schließlich im 21. Oktober 1972, als er AJPW gründete.
Die Liga ist neben NJPW bis heute die zweitgrößte Promotion in Japan und ist für seinen Wrestling-Stil namens "King's road" bekannt.
In den 80ern und frühen 90ern war die Promotion sogar die Nummer 1 in Japan und viele ausländische Stars wie Stan Hansen, oder "Dr. Death" Steve Williams, traten dort an.

5. National Wrestling Alliance (NWA)

Die am 18.07.1948 gegründete National Wrestling Alliance war ursprünglich gar keine eigene Promotion, sondern lediglich ein Dachverband für die verschiedenen nordamerikanischen Wrestling-Promotions (später kamen auch Wrestling Promotions außerhalb von Nordamerika dazu).
Als solche galt der NWA Worlds Heavyweight Championship als der wichtigste Titel im Wrestling, der in allen Promotions verteidigt wurde.
Mit der Zeit spalteten sich jedoch immer wieder Promotions von der NWA ab, zuerst 1960 die AWA und 1983 die WWF.
Die wichtigste Promotion der NWA war in den 1980ern Jim Crockett Promotions, die später zur WCW wurden, wo der NWA Titel mehr, oder weniger dauerhaft war. Als die WCW sich jedoch 1993 auch komplett von der NWA abspaltete, verlor diese immer mehr an Bedeutung. Den letzten Schlag versetzte dann die Abspaltung der ECW 1994.
Zu neuem Leben verhalf der NWA 2002 dann TNA, wo der NWA World Heavyweight Championship verteidigt wurde. Nachdem jedoch auch diese zusammenarbeit 2007 endete, war die NWA für 10 Jahre im Prinzip bedeutungslos.
2017 erwarb schließlich Billy Corgan, Leadsänger der Smashing Pumpkins, die NWA und wandelte diese in eine Promotion um und launchte eine neue Show auf YouTube, wodurch die NWA in den letzten Jahren wieder so etwas wie einen neuen Frühlung erlebt.

4. All Elite Wrestling (AEW)

Die am 01.01.2019 von Tony Khan gegründete AEW ist die jüngste Promotion in dieser Liste.
Trotz des noch jungen Alters der Promotion hat sich diese innerhalb kürzester Zeit zu einer festen Größe im Wrestling entwickelt und gilt als die erste wirkliche Konkurrenz zur WWE in Nordamerika seit dem Ende der WCW in 2001.
Auch, wenn auch nicht hauptsächlich, durch die Zusammenarbeit mit AAA, NWA, IMPACT! und New Japan, konnte sich AEW diese Position erarbeiten und es sieht auch so aus, als würde die Bedeutung der Promotion in den nächsten Jahren sogar noch weiter wachsen.

3. World Championship Wrestling (WCW)

Die WCW wurde 1931 unter dem Namen Jim Crockett Promotions (JCP) vom Jim Crockett Sr. als Teil der NWA gegründet, war dabei jedoch auch unter dem Namen Championship Wrestling, All Star Wrestling, East Coast Wrestling, Mid-Atlantic Championship Wrestling, Mid-Atlantic Championship Sports, Wide World Wrestling und World Wide Wrestling bekannt.
Vor allem in den 1980er Jahren war JCP die bedeutenste Promotion der NWA und hatte quasi den NWA Worlds Heavyweight Championship exklusiv inne und war auch die erste Promotion mit 1983 mit Starrcade das erste Closed-Circuit Event (ein PPV, nur im Free TV) auf die Beine stellte.
1984 wurde Georgia Championship Wrestling (GCW) (gegründet 1994) von der WWF gekauft. Der Fernseh Timeslot mit dem Namen "World Championship Wrestling" ging jedoch an JCP. 1987 wurde schließlich auch die UWF ein Teil von JCP.
Da sich Jim Crockett Jr. jedoch finanziell übernahm, wurde die Promotion von Ted Turner, auf dessen Kanal TNT JCP lief, gekauft und die Promotion in den Namen der TV-Sendung World Championship Wrestling umbenannt.
1991 trat die WCW aus der NWA aus, arbeitete jedoch noch bis 1993 mit dieser zusammen.
Die WCW war lange Zeit abgeschlagen die Nummer 2 hinter der WWF, was sich 1996 ändern sollte, als man die WWF für zwei Jahre als Nummer 1 ablösen konnte.
Nachdem Time Warner mit Ted Turners TNT verschmolz, hatten diese jedoch kein Interesse mehr an der WCW und boten diese zum Verkauf an. Der neue Besitzer war der Besitzer der WWF Vince McMahon.
Die WCW lebte dabei noch lange Zeit in Form des World Heavyweight Championships in der WWF weiter und tut es heute noch im United States Championship, sovie diversen PPVs wie dem Great American Bash oder Starrcade.

2. New Japan Pro-Wrestling (NJPW)

NJPW wurde am 13.01.1972 von Antonio Inoki als Abspaltung von Japan Pro Wrestling Alliance (JWA) gegründet. Anfangs noch die Nummer 2 hinter der später im Jahr gründeten AJPW, konnte sich New Japan in den 90ern, auch durch die Zusamenarbeit mit der WCW zur Nummer 1 in Japan aufschwingen und auch international auf sich aufmerksam machen.
In den 2000ern wurde die Promotion fast von Inoki ruiniert, der sich in den Kopf gesetzt hatte, seine Wrestler gegen MMA Kämpfer antreten zu lassen. Das führte nicht nur zu vielen Verletzungen der Wrestler, sondern lies diese auch schwach aussehen und die Art der Kämpfe stießen auch auf Ablehnung durch das Publikum, die Wrestling und kein MMA sehen wollten.
Nachdem Inoki sich 2007 aus NJPW zurückzog, um mit Inoki Genome Federation (IGF) eine neue Promotion zu gründen, konnnte sich die Promotion erholen und im selben Jahr wurde auch das erste mal "Wrestle Kingdom" veranstaltet, was sich in den kommenden Jahren zum japanischen Äquivalent zu WWEs "WrestleMania" entwickeln sollte.
Seitdem wurde New Japan nicht nur in Japan wieder die Nummer 1, sondern konnte sich vor allem in den 2010ern auch international zur Nummer 2 hinter der WWE etablieren.

1. World Wrestling Entertainment (WWE)

Man mag von dem, was die WWE heute anbietet, halten was man will, aber es ist nicht zu leugnen dass die WWE bis heute die wichtigste Werstling Promotion ist.
Gegründet wurde die WWE am 07.01.1953 als Teil der NWA unter dem Namen Capitol Wrestling Corporation (CWC) von Vincent J. McMahon.
Die erste Abspaltung von der NWA erfolgte 1963, wo sich die Promotion auch in World Wide Wrestling Federation (WWWF) umbenannte. 1972 trat die WWWF jedoch wieder in die NWA ein.
1979 wurde der Name auf World Wrestling Federation (WWF) gekürzt und 1982 kaufte Vincent K. McMahon, der Sohn von Gründer Vincent J. McMahon, seinem Vater die Promotion ab und trat 1983 erneut und endgültig aus der NWA aus.
Die WWF warb dabei Wrestler aus anderen Promotionen exklusiv ab und veranstalte 1985 seinen ersten PPV mit WrestleMania, was den Durchbruch im Mainstream bedeutete und das goldene Zeitalter des Wrestlings bis ca. 1992 einläutete.
In den 90ern hatte die WWF dann diverse Probleme, weswegen sie sogar den Platz als Nummer 1 Promotion für zwei Jahre an die WCW abgeben musste.
Ab 1998 konnte sich die WWF jedoch wieder den ersten Platz zurück holen und mit 2001 kaufte man schließlich auch die Konkurrenz in Form der WCW und ECW.
Nach einer Klage des "World Wildlife Fund" bezüglich der Abkürzung WWF, benannte sich die WWF 2002 schließlich in World Wrestling Entertainnment (WWE) um.
Seither dominiert die WWE als Nummer 1 das Wrestling.

Sonntag, 8. November 2020

Ich komm nicht mehr drum herum - Episode IX - Mein Review


Ich hab diesen Blog ursprünglich im Januar 2016 ins Leben gerufen, da ich ein Review zu The Force Awakens schreiben wollte und schließlich auch getan hab.

Im Laufe der Zeit hab ich über alles möglich geschrieben, was mich so interessiert und was ich mag. Vor allem hab ich immer zu jedem neuen Star Wars unter Disney kurz darauf ein Review rausgehauen.

Als im Dezember 2019 mit The Rise of Skywalker schließlich der letzte Teil der Sequel-Trilogie erschienen ist, war das schon irgendwie ganz cool, dass der Blog somit auch ganze vier Jahre dann geworden ist.

Aber irgendwie fand ich nie die Mitovation für dieses Review. Der Film ließ mich irgendwie einfach kalt zurück. Weder hat er mich mega begeistert, noch total entsetzt. Mit The Rise of Skywalker kam Star Wars für mich an einem Punkt von totaler Belanglosigkeit und Desinteresse meinerseits daran an.

Mit anderen Worten The Rise of Skywalker war mir irgendwie einfach egal. Es war ein Film, der mir schon Spaß gemacht hat, da er viel Tempo hatte, auch netten Fanservice und in manchen Momenten auch wieder das Star Wars Feeling zurück brachte, was The last Jedi total vermissen ließ. Gleichzeitig war der Film aber auch sowas von dumm und belanglos, dass ich paar mal fast loslachen wollte im Kino, aber nicht weil die Szene gerade witzig war, sondern weil der Film einfach so oft so dämlich war.

Aber ich hab ihn mir letzte Woche nun doch nochmal auf Disney+ angesehen. Es gibt manchmal ja so Filme, die erst nach mehrmaligen schauen gut werden. Vorneweg, ist hier nicht so, meine Meinung über den Film bleibt bestehen. Allerdings funktioniert er für mich gemütlich Zuhause auf dem Sofa besser. Das ist halt nette Hirnausschalt Action mit ganz coolen Szenen. Aber ganz ehrlich, würde auf dem Film nicht Star Wars drauf pappen, es wäre wohl einer jener Filme, die unglaublich schnell in der Versenkung verschwunden wären, weil er einfach so nichtssagend und inhaltslos ist und wir würden ihn wohl irgendwann im Sonntag-Nachmittagsprogramm von Kabel 1, Tele 5, oder RTL II finden.

So aber ist es halt nun mal Teil eines der größten Franchise der Popkultur und als Abschluss der Disney-Trilogie, vor allem aber als direkter Nachfolger von Rian Johnsons, sehr eigenwilliger Behanldung (nett ausgedrückt) des Franchise mit The last Jedi zog er natürlich viele Leute an und ich muss zugeben, als ich die ersten Trailer dazu sah, war ich auch gehyped. Die Trailer brachten das alte Star Wars Feeling zurück, was ich bei TLJ noch so sehr vermisste und selbst das anteasern von Palpatines Rückkehr fand ich gut.

Dann waren da auch noch die Leute, die den Film schon vor mir im Kino gesehen hatten und die TLJ ähnlich wenig mochten wie ich und die berichteten, wie sehr dieser Film ein Mittelfinger in Richtung TLJ wäre und ja, ich war wirklich hart gehyped als ich ins Kino ging und wurde leider doch bitter enttäuscht.

Und das liegt zum einen exakt an diesem Mittelfinger in Richtung TLJ, denn TRoS war leider viel zu sehr bemüht, alles zu negieren was TLJ einführte, sowohl die negativen, als auch die positiven Sachen. Gleichzeitig wollte JJ Abrams anscheinend unbedingt seine Story zu Ende bringen und quetschte alles, was auf zwei Filme hätte aufgeteilt werden sollen, in einen Film.

Das führt dann auch dazu, dass der Anfang unglaublich hektisch ist. Man springt von Szene zu Szene und kommt erstmal gar nicht zur Ruhe.
Und das direkt im Openin-Scroll, sowie in den ersten Szenen Palpatine auftaucht, kommt einfach nicht gut, weil es wie aus dem Nichts war.

Abrams musste/wollte auf Krampf wirklich alles nochmal irgendwie bringen, was er vor hatte. Aber das geht halt leider zu lasten von gutem Storytelling und Dialogen. Mehr als coole One-Liner, vor allem von Poe, gibt es da oft leider nicht. Die Figuren haben nicht wirklich die Chance gut ausgearbeitet zu werden und man baut nicht wirklich eine Bindung zu ihnen auf.

Gut ist zwar, dass Abrams viel von dem Unsinn, den Rian Johnson gemacht hat, wieder rückgängig macht, so sehen wir hier endlich den Jedi-Meister Luke, wie er sein sollte, aber leider macht er auch die tatsächlich guten Änderungen von Johnson kaputt und das geht vor allem zu Lasten von der Figur Rey.


Rey war noch nie eine sonderlich interessante und tolle Figur. Sie war schon seit TFA eine Mary Sue ohne sonderlich viel Persönlichkeit. Dass ich Rey trotzdem mag, liegt hauptsächlich an Daisy Ridley, die einfach eine tolle Ausstrahlung hat.

Aber Rey selbst ist wohl eine der banalsten und langweiligsten Heldinen seit Ewigkeiten auf der Kinoleinwand. Rian Johnson machte hier einen wirklich guten Job und gab Rey etwas Charakter, machte sie etwas interessant und vor allem zeigte er, dass Rey eine starke Frau ist, unabhängig von irgend einer männlichen Person, durch die Rey definiert wird.
Aber Abrams dachte sich "Bullshit!" und machte Rey einfach zur Enkelin von Palpatine. Rey ist also nicht super stark in der Macht, weil sie von sich aus was drauf hat, sondern nur, weil sie Palpatines Enkelin ist. Und das degradiert die Figur leider total und macht sie noch uninteressanter als zuvor.

Und Palpatine.... meine Güte, was hätte man da draus machen können, aber stattdessen ist die komplette Story einfach nur unlogisch und nicht nachvollziehbar. Palpatine hat im Verborgenen eine riesige Flotte, größer als das Imperium je zuvor, mit Sternenzerstören, die allesamt so mächtig wie der Todesstern sind, aber aus irgend einem Grund hat Palaptine trotzdem im Verborgenen die First Order geleitet, weil Reasons.
Und Palpatine hat auch eine riesige Anhängerschaft, die anscheinend alle Sith-Anhänger sind und das obwohl das eigentlich gar nicht sein könnte, da die Sith ja im Verborgenen agieren, aber egal, sieht halt cool aus, dacht sich Abrams wohl.

Ich könnte noch so viel mehr aufzählen, wo der Film einfach keinen Sinn macht. Z.B. auch nach Rey und Kylos Kampf auf den Todessterntrümmern (wo auch immer die herkommen, der Todesstern ist eindeutig in alle Einzelteile gesprengt worden). In der nächsten Szene sind Poe und Finn schon wieder zurück bei der Resistance Basis, Kylo hingegen steht immer noch auf den Trümmern. Also entweder waren Poe und Finn super schnell, oder Kylo stand da halt einfach stundenlang blöd rum, man weiß es nicht.

Das ist leider immer wieder Abrams Style over Substance Problem in so vielen seiner Filme, vor allem wenn er ein Franchise übernimmt. Es wird immer zu einem unnormal aufgeblasenen milliondollarschwerem Fanfic.

Und das ist es, was der Film am Ende ist, voll mit Logiklöchern, aber dafür over stylized Kampf-, Schlacht und Verfolgungsszenen, die aber immerhin Spaß machen.

Ja, der Film macht, zumindest mir, tatsächlich wirklich viel Spaß, aber versuchen Sinn und Logik darin zu finden, braucht man nicht, dann verzweifelt man. Aber mit Hirn aus, hat man schon eine gute Zeit.

Der Film leidet natürlich an der absoluten Planlosigkeit der Sequel-Trilogie und Rian Johnson's Eigenwilligkeit bei TLJ, aber das alleine ist nicht Schuld, dass es kein guter Film ist.

Kylo Ren - From Zero to Hero

Positiv hervorheben sollte man aber die Figur des Kylo Ren. So über die komplette Trilogie betrachtet, hat er die beste Entwicklung durchgemacht und ist in diesem Teil eine wirklich gute Figur und für mich der interessanteste Charakter.
So im Nachhinein passt es dann vielleicht ja doch, dass die ST auch als Teil der Skywalker Saga gilt, denn irgendwie war nie Rey die Heldin der Reihe, auch wenn sie sich am Ende hier anmaßt sich Skywalker zu nennen, sondern es war immer Kylo Ren, der hier schließlich auch den Heldentod stirbt. Kylo am Ende auf der Hellen Seite zu sehen, wo er mal fix seine Knights of Ren Buddys (eine weitere Enttäuschung, so groß aufgebaut und dann können die nix, außer cool in der Landschaft rumposen) auseinandernimmt, war schon nice.

Wie schon bei meinen Reviews zu TFA und TLJ gibt es auch hier wieder meinen Vergleich zum alten EU.
Und so stark wie hier war noch nie ein Vergleich angebracht. Kurz zum Verständnis, dass EU wurde nach der Übernahme von Star Wars durch Disney ja deswegen als nicht mehr Kanon erklärt, da man die Freiheit haben wollte, sich eigene neue Geschichten auszudenken. Auch wird von Verteidigern des neuen Kanon gerne angeführt, dass das EU ja auch sehr viele schlechte und blöde Ideen hatte. Dabei immer wieder genannt wird gerne die Comic Reihe Dark Empire.

Und genau zu dieser ziehe ich den Vergleich. Kurz eine Zusammenfassung der Story:
Einige Jahre nach dem Ende des Imperiums spürt Luke eine dunkle Präsenz auf einem ehemaligen imperialen Hauptsitz. Wie sich rausstellt, ist der Imperator zurück, der dort mehre Klonkörper aufbewahrt und so seinen Geist immer wieder in einen dieser Körper transportieren kann.
Um die dunkle Seite von innen heraus aufzuhalten, wird Luke Palpatines Schüler. Kurz darauf greift das Imperium mehre Welten mit einer riesigen Armada an, die im verdeckten aufgebaut wurde und die noch mächtiger ist, als die Armada des Imperiums davor. Diese Armada wird über einen zentralen Knotenpunkt gesteuert und wenn man diesen ausschaltet, kann man auch die Armada ausschalten.

Derweil will Palpatine auch Leia auf seine Seite bringen, da er seinen Geist in den Körper ihres ungeborenen Kindes transportieren will, um als noch mächtigerer Imperator zu herrschen.

So, ich mach hier mal Schluss. Merkt man was? Exakt, Abrams hat einfach die Geschichte dieses Comics von 1991/92 kopiert. Der Comic, der von den Verteidigern des Kanons auch immer wieder kritisiert weil "Die Idee mit Palpatines Rückkehr und den Klonen ist ja voll dumm!".


Als jemand, der schon lange vor der Disney Übernahme Star Wars Fan war, fühlt man sich da halt schon verarscht.

Und was davon ist besser? Schwer zu sagen, Dark Empire merkt man sein Alter schon stark an und es ist noch aus den Kindertagen des EU, aber prinzipiell würde ich es als die bessere und logischere Geschichte ansehen. Aber ich kann verstehen, dass viele wahrscheinlich mit The Rise of Skywalker mehr Spaß haben.

Puh... Review endlich geschafft! Ich bin ganz froh, dass das Thema der ST jetzt beendet ist und hoffe, dass sich Disney zukünftig auf Sachen wie The Mandalorian konzentrieren. Dort macht Star Wars, zumindest mir, deutlich mehr Spaß!

Freitag, 23. Oktober 2020

Top 25 der besten Wrestler aller Zeiten


Mal wieder ein Post, immer noch kein The Rise of Skywalker Review und erneut über Wrestling, dabei sind die Posts über Wrestling mit die am wenigsten gelesenen auf meinem Blog.

Also wäre ich ein Wrestling Booker, ein guter wäre ich ja nicht, da ich konsequent das nicht mache, was die Leute anscheinend interessiert.

Ist mir aber wurscht, denn das 30jährige Jubiläum von Chris Jericho (Spoiler, der taucht auch in dieser Liste auf) hat mich dazu inspiriert, eine Liste der mMn 25 besten Wrestler aller Zeiten zu machen.

Ich hab mich bei der Liste auf das moderne Pro Wrestling beschränkt, was nach dem zweiten Weltkrieg ab den 1950er Jahren begann. Dabei habe ich die ersten 30 Jahre aber ebenfalls ausgelassen und beginne ab den 80er Jahren.

Warum das? Ganz einfach, zum einen, weil mit den 80er Jahren der tatsächliche Beginn des modernen Pro Wrestling begann, wie wir es heute kennen, zum anderen weil Leute wie Lou Thesz, Bruno Sammartino, Rikidōzan, Bill Graham, Buddy Rogers, Gorgeous George, oder Killer Kowalksi mit Sicherheit Legenden sind, aber trotzdem primär zu einer Zeit gewrestlet haben, wo Wrestling noch deutlich anders gewesen ist und es nicht mit dem späteren Wrestling zu vergleichen wäre.

Ebenfalls nicht dabei sind weibliche Wrestler, sowie Tag Teams, da ich hier eigene Listen dazu machen will.

Es kommen auch vergleichsweise wenige mexikanische Wrestler vor, was einfach damit zusammenhängt, dass ich das nicht so viel Ahnung davon hab, daher bitte ich das zu entschuldigen.

Die Liste ist dabei ohne Wertung, also die Nummer 1 ist nicht besser als die Nummer 25. Und ich habe mich dazu entschieden, bei den Titel nur die World Championships, sowie prestigeträchtige sekundäre Titel (z.B. die WWF/WWE Intercontinental Championship) anzugeben, da die Liste an Titel sonst zu lang geworden wäre. Auch Tag Team Titel habe ich ausgelassen, diese werd ich bei den Tag Teams entsprechend nennen.
Ebenfalls habe ich mich entschieden, nur die großen Promotions zu benennen, in denen die Wrestler waren und nicht jede Indie-Promotion aufzuzählen.

Vorneweg, Wrestler die mMn in die Liste gemusst hätten, aber die ich leider aussortieren musste, weil es halt nur 25 Plätze gab:
Andŕe the Giant, Harley Race, Owen Hart, Dynamite Kid, Brian Pillman, Chris Benoit, Jeff Jarrett, Ted DiBiase, Roddy Piper, Riki Choshu, Kurt Angle, Daniel Bryan, CM Punk, Tetsuya Naito, Steve Austin, Jake Roberts, Kota Ibushi, Ricky Steamboat, Antonio Inoki, Dusty Rhodes, Mitsuharu Misawa.

Eddie Guerrero

 
Egal in welcher Liga Eddie war, seine In-Ring Skills, sowie seine Promos gehörten immer zum besten, was es zu sehen gab. In der WCW gehörte er zu den besten Midcardern der Liga. Nachdem er es jedoch in der WCW nie in die Main Event Szene schaffte, ging er in die WWF, auch dort gelang das Anfangs nicht, aber nach einem Ausflug in die Indie-Szene, gehörte er nach seiner Rückkehr in die WWE (wie die WWF mittlerweile hieß) in den 2000ern zu den Topstars der Liga und konnte die WWE Championship zweimal gewinnen.
Promotions: CMLL, AAA, NJPW, ECW, WCW, WWF/WWE, ROH
Titel: AAA World Tag Team Championship 1x, WCW United States Championship 1x, WWE Championship 1x, WWE United States Championship 1x, WWF/WWE Intercontinental Championship 2x

Mick Foley

 
Was soll man über Mick Foley groß schreiben? Er war als Cactus Jack schon eine Hardcore Legende, bevor der Begriff Hardcore Wrestling wirklich bekannt war. Aber vor allem in der WWF, wo er z.T. simultan drei Charaktere verkörperte (Cactus Jack, Mankind und Dude Love) war seine größte Zeit und sein Cage Match gegen den Undertaker ist bis heute ein Klassiker.
Promotions: WWF/WWE, WCCW, WCW, ECW, SMW, ROH, TNA
Championships: TNA World Heavyweight Championship 1x, WWF Championship 3x

Kerry von Erich


Auch vielen bekannt unter seinem Namen in der WWF "Texas Tornado" war Kerry von Erich zusammen mit seinen Brüdern einer der Stars in der WCCW. Schon 1984 gewann er schließlich den NWA World Heavyweight Titel von Ric Flair und er hatte ab 1990 einen erfolgreichen Lauf als Texas Tornado, wo er den Intercontinental Title von Mr. Perfect gewann. Was viele nicht wussten, Kerry hatte 1986 einen Motorradunfall weswegen ihm ein Fuß amputiert werden musste und er deswegen mit einer Prothese wrestlete, was aufgrund seinen unglaubichen Könnens aber niemand bemerkte.
Promotions: WCCW, WWF, ECW
Championships: NWA World Heavyweight Championship 1x, WCWA World Heavyweight Championship 4x, WWF Intercontinental Championship 1x

Vader


Big Van Vader war wahrscheinlich der erste Monsterheel überhaupt. Zu einer Zeit, als es noch kein Internet gab und viele Menschen dachten, Wrestling sei echt, gab es kaum jemand wie Vader, der so bedrohlich wirkte und so gehasst wurde. Vor allem in Japan wurde er zum absoluten Gai-Jin (abwertende Bezeichnung in Japan für Ausländer) Heel und zu einer Ikone der Pop-Kultur und gewann dort als der erste Ausländer überhaupt den IWGP Heavyweight Titel.
Vader war in den 80ern übrigens auch in der Deutsch/Österreichischen Liga CWA, wo er die CWA World Heavyweight Championship holen konnte.
Promotions: AWA, CWA, NJPW, WCW, WWF, AJPW, PWN, TNA
Championships: Triple Crown Heavyweight Championship 2x, CWA World Heavyweight Championship 3x, IWGP Heavyweight Championship 3x, WCW United States Heavyweight Championship 1x, WCW World Heavyweight Championship 3x

Curt Hennig


Curt Hennig hatte seine größte Zeit wohl als Mr. Perfect in der WWF. Hennig war ähnlich wie Guerrero ebenfalls ein Meister sowohl im Ring, als auch was sein Promos anbelangte. Anders als Guerrero, dessem Stil man seine mexikanische Abstummung ansah, war Hennig eher ein klassischer Techniker. Seine Matches waren dabei jedes mal eine Augenweide und größtes Wrestling Kino.
Hennig konnte, mit Ausnahme der AWA World Heavyweight Championship, leider nie die größten Titel gewinnen, brauchte er aber auch gar nicht.
Promotions: AWA, WWF, AJPW, WCW, WWC, TNA
Championships: AWA World Heavyweight Championship 1x, WWC Universal Heavyweight Championship 1x, WCW United States Heavyweight Championship 1x, WWF Intercontinental Championship 2x

Jushin Thunder Liger

 
Keiichi Yamada, besser bekannt als Jushin Thunder Liger ist eine der Legenden des japanischen Wrestling überhaupt, der erst dieses Jahr nach einer fast 36jährigen Karriere eben diese beendet hat.
Thunder Liger gewann zwar auch nicht so oft einen der ganz großen Titel, gehörte aber dennoch zu den besten Wrestlern die Japan hervorgebracht hat und war mitverantwortlich dafür, dass der japanische Stil auch im Westen bekannt wurde. So konnte er mit seiner großartigen Arbeit im Ring auch in der WCW und WWF überzeugen und war ebenfalls auch in der deutsch/österreichischen CWA, sowie der mexikanischen CMLL.
Promotions: NJPW, WWF, WCW, ROH, TNA, CMLL
Championships: CMLL Universal Championship 1x, IWGP Junior Heavyweight Championship 11x

AJ Styles

 
Diese Liste ist nicht nur über Wrestler, die bereits Ihre Karriere beendet haben, oder schon verstorben sind, nein es gibt auch aktuelle Wrestler, die jetzt schon zu den besten gehören (mit dem Spoiler bezüglich Jericho war das schon vorher klar, oder?)
Einer davon ist AJ Styles, dessen Karriere Ende der 90er Jahre begann und der Anfang der 2000er Jahre in der WCW angetreten ist. Nachdem die WCW von der WWF aufgekauft wurde, fand man ihn nicht gut genug für diese, weswegen er schließlich bei TNA landete und dort einer der Stars und Aushängeschilder der Promotion wurde und dieser auch für 9 Jahre die Treue hielt.
Anschließend ging es zu ROH, sowie NJPW, wo er das Stable des Bullet Club anführte
Schließlich erkannte die WWE dann doch endlich sein Potential, weswegen er 2016 dort hin ging und dort mit seinem Stil als einer er "japanischsten" Wrestler gilt.
Promotions: WCW, WWF/WWE, WWA, ROH, TNA, AAA, NJPW, CMLL
Championships: IWGP Heavyweight Championship 2x, NWA World Heavyweight Championship 3x, TNA World Heavyweight Championship 2x, TNA X Division Championship 6x, WWE Championship 2x, WWE Intercontinental Championship 1x, WWE United States Championship 3x 

Hiroshi Tanahashi

 
Für viele gilt er als der beste aktive japanische Wrestler, der daher auch nicht umsonst ganze 8x den IWGP Heavyweight Titel gewinnen konnte.
Tanahashi gilt in Japan auch als der Rockstar unter den Wrestlern und ist seit fast 15 Jahren ununterbrochen Teil der Mainevent Szene.
Die meiste Zeit war er dabei bisher bei New Japan, wobei er auch kurz bei TNA angetreten ist, wo er u.a. gegen den zuvor genannten AJ Styles kämpfte.
Promotions: NJPW, TNA, AJPW, PWN, CMLL
Championships: IWGP Heavyweight Championship 8x, IWGP Intercontinental Heavyweight Championship 2x

The Rock

 
Was soll man über The Rock großartig schreiben? Als seine Karriere als Babyface Rocky Maivia begann wurde er irgendwann gehasst und die Leute hielten "Die Rocky Die" Schilder hoch.
Er machte das beste daraus turnte Heel, haute die besten Promos raus, lieferte gleichzeitig gute Matches ab und wurde zum Megastar, der schließlich in Hollywood landete und heute zu den bestbezahlten Schauspielern überhaupt gehört.
Und selbst bis heute kehrt für das ein, oder andere Event immer mal wieder in den Ring zurück und weiß noch genau so zu übrzeugen, wie schon in den 90ern und 2000ern.
Promotions: WWF/WWE, Impact
Championships: WCW Championship 2x, WWE Championship 8x, WWF Intercontinental Championship 2x

Kenta Kobashi


Kobashi war einer der Top-Stars von AJPW in den 80ern und 90ern und gewann viele Titel während seiner Zeit mit der Promotion, u.a. wurde er 3x Triple Crown Heavyweight Champion.
Große Bedeutung kam ihm jedoch zusammen mit Mitsuhara Misawa zu Teil, als er mit diesem zusammen im Jahr 2000 die eigene Liga Pro Wrestling Noah gründete, die sich als dritte Kraft in Japan neben AJPW und NJPW etablieren konnte.
In seiner Karriere wurde 21 seiner Matches von Dave Meltzer mit 5 Sternen bewertet, so oft wie dies bei keinem anderen Wrestler bisher der Fall war.
Promotions: AJPW, PWN, ROH
Championships: Triple Crown Heavyweight Championship 3x, GHC Heavyweight Championship 1x

Rey Mysterio Jr.

 
Ja, bei mir wird er immer mit einem "Jr." am Ende geschrieben werden, denn so begann er seine Karriere, denn der ohne das Jr. war eigentlich sein Onkel.
Seine Karriere war ähnlich wie die von Eddie Guerrero, der gleichzeitig ein guter Freund von ihm war.
Im Gegensatz zu diesen war Rey jedoch nie ein Heel, sondern immer ein Face und im Gegensatz zu diesen war Rey auch ein klassischer Luchador und machte das mexikanische Wrestling erst so richtig außerhalb Mexikos populär.
Bis heute gehört Rey zu den besten Wrestlern im Ring.
Promotions: AAA, ECW, WCW, CMLL, WWF/WWE, AEW, NJPW
Championship: World Heavyweight Championship 2x, WWE Championship 1x, WWE Intercontinental Championship 2x, WWE United States Championship 2x

Matt Hardy

 
Matt stand lange Zeit im Schatten seines jüngeren Bruders Jeff, mit dem er am Anfang seiner Karriere als "The Hardy Boyz" große Erfolge in der WWF feiern konnte. Nachdem man das Team trennte, erkannte die WWF/WWE jedoch Matts Potential nie und während sein Bruder Jeff in den Mainevent katapultiert wurde, war Matt die meiste Zeit in der Midcard und das obwohl er schon in der WWE großartige Gimmicks wie sein "Version 1"-Gimmick kreierte.
Es dauerte schließlich bis 2016 als Matt in TNA endlich sein volles Potential mit seinem "Broken Matt Hardy"-Gimmick ausschöpfen konnte und erstmal aus dem Schatten von Jeff trat und allen bewieß, dass neben seinem unglaublichen Können im Ring, er auch einer der besten Darsteller im Business ist.
Promotions: WWF/WWE, ROH, TNA/Impact, AAA, AEW
Championships: TNA World Heavyweight Championship 2x, ECW Championship 1x, WWE United States Championship 1x

Keiji Muto


Vielen auch bekannt unter dem Namen "The Great Muta" begann Muto 1984 seine Karrie bei New Japan. Schon sehr früh trat er auch in den USA auf, wo er als einer der ersten Highflyer galt. Diese Art von Wrestling war in den 80ern in den USA noch sehr unbekannt.
Zusammen mit Masahiro Chono und Shinya Hashimoto war einer der drei Musketiere in New Japan, die als Hauptverantwortliche für die erfolgreiche Zeit von New Japan in den 90ern galten.
Er trat während dieser Zeit auch immer wieder in der WCW auf und war Mitglied der japanischen nWo. 2002 verließ er New Japan und ging zu All Japan. Damit ist er einer der wenigen Wrestler, die in beiden großen japanischen Ligen den Heavyweight Titel gewinnen konnten.
Promotions: NJPW, WCCW, WCW, AJPW, TNA
Championships: Triple Crown Heavyweight Championship 3x, IWGP World Heavyweight Championship 4x, NWA World Heavyweight Championship 1x

Kenny Omega

 
Kenny Omegas Geschichte beginnt ähnlich, wie die von AJ Styles und zwar als die eines Wrestlers, dessen Potential von der WWE nicht erkannt wurde. Seine Karriere begann 2000 in Kanada und 2005 wurde er schließlich in die Entwicklungsliga der WWE Deep South Wrestling geholt.
Dort jedoch stagnierte seine Karriere, weswegen er DSW 2006 wieder verließ und sich von da ab größtenteils in der Independent Szene einen Namen machte.
Der große Durchbruch kam dann als er dann ab 2010 auch bei New Japan auftrat, wo er zuerst als Tag Team "Golden Lovers" mit Kota Ibushi überzeugen konnte, vor allem aber ab 2014 als Mitglied des "Bullet Clubs" als Heel Persönlichkeit "The Cleaner". Sein IWGP Heavyweight Championship Match 2017 gegen Kazuchika Okada wurde von Dave Meltzer dabei sogar mit 6 Sternen ausgezeichnet, obwohl seine Skala eigentlich nur bis 5 geht.
Promotions: TNA, WWF, ROH, NJPW, AJPW, AEW, AAA, Impact
Championships: AAA Mega Championship 1x, IWGP Heavweight Championship 1x, IWGP Intercontinental Championship 1x, IWGP United States Championship 1x, AEW World Championship 1x

Kazuchika Okada

 
Neben Tanahashi gilt Okada als der zweite, der Anspruch erheben kann auf den Titel als größter aktiver japanischer Wrestler.
Okada begann seine Karriere 2004 und wurde bei New Japan auch relativ schnell zu einem Publikumsliebling.
Die großten Erfolge blieben jedoch aus, weswegen er von 2010 - 2011 in die USA zu TNA ging um Erfahrung zu sammen.
TNA wusste jedoch auch nicht so recht, wie man Okada ordentlich nutzte. Dennoch sagt Okada bis heute, dass ohne die Zeit bei TNA seine Karriere wohl anders verlaufen wäre, den dort lernte er, dass neben guten In-Ring Skills, auch eine ausgefeilte Wrestling Persönlichkeit wichtig ist und nach seiner Rückkehr zu New Japan, wurde er schließlich zum Rainmaker.
Die Folge? Dauerhafter Aufenthalt im Main Event und 5x die IWGP Heavyweight Championship.
Promotions: Chikara, NJPW, TNA, CMLL, AEW
Championships: IWGP Heavyweight Championship 5x
 

Chris Jericho

 
The Lion Heart, Super Liger, Y2J, The Ayatollah of Rock ‘n’ Rolla, The Alpha, The Painmaker, Le Champion sind nur einige der Namen, der vielen Neuinterpretationen von Chris Jerichos Charakter über die Jahre hinweg.
Von 1990 - 1996 wrestlete Chris Jericho in verschiendenen Ligen Nord-Amerikas, Mexikos, Japans und Europas und eignete sich so verschiedene Stile an.
Seinen Durchbruch schaffte er ab 1996 bei ECW, weswegen die WCW früh auf ihn aufmerkam wurde und noch im selben Jahr unter Vertrag nahm.
Die großen Titel bleiben bei der WCW zwar aus, doch schon dort wurde er früh zum Publikumsliebling, durch seine großartigen Promos.
1999 wechselte er zum Konkurrenten WWF, wo er, nach etwas Anlaufzeit auch endlich im Main Event angekommen war und als erster und einziger Wrestler, nachdem die WCW von der WWF gekauft wurde, sowohl den WWF Heavyweight Championship, als auch den WCW World Heavyweight Championship gemeinsam hielt und die beiden Titel zu einem vereinigte.
Jericho blieb der WWF/WWE mit verschiedenen Unterbrechungen bis zum Jahr 2017 treu, ehe er in diesem Jahr zu New Japan wechselte und dort großartige Fehden mit Kazuchika Okada und Kenny Omega hatte.
Seit 2019 ist er bei AEW und wurde er erste AEW World Champion der Promotion.
Promotions: CMLL, SMW, CWA, ECW, WCW, NJPW, WWF/WWE, ROH, AEW
Championships: AEW World Championship 1x, IWGP Intercontinental Championship 1x, WWF Championship 1x, World Heavweight Championship 3x, WCW World Championship 2x, WWF/WWE Intercontinental Championship 9x

Shinsuke Nakamura

 
Wer Nakamura nur aus der WWE kennt, mag etwas verwundert sein, das liegt aber primär daran, dass die WWE leider nie wirklich wusste, wie man Nakamura wirklich gut einsetzt.
Ganz andere Geschichte in Japan, wo er nicht "The Artist" war, sondern der "King of Strong Style" und ein hochklassiges Match nach dem anderen ablieferte.
Nakamura's Popularität war dabei sogar so groß, dass der IWGP Intercontinental Championship, während seiner Regentschaft auf einer Stufe mit dem IWGP Heavyweight Championship stand und Fans im Jahr 2014 als Main Event von Wrestle Kingdom 8 nicht das Heavyweight Titel Match zwischen Tetsuya Naito und Kazuchika Okada sehen wollten, sondern stattdessen das von Nakamura gegen Tanahashi.
Promotions: NJPW, WWE, CMLL, TNA
Championships: IWGP Heavyweight Championship 3x, IWGP Intercontinental Championship 5x, WWE NXT Championship 2x, WWE Intercontinental Championship 1x, WWE United States Championship 2x

Randy Savage

 
"Macho Man" Randy Savage war in einer Zeit, in der Wrester in erster Linie groß und breit waren, der erste "kleine" Superstar, was in Relation zu sehen ist, wenn man bedenkt, dass er dennoch 1,88 m gewesen ist und ebenfalls gut durchtrainiert.
Randy Savage überzeugte als Wrestler auf ganzer Linie, sowohl seine großartigen In-Ring Skills, vor allem aber seine Promos. Egal ob als Babyface, oder Heel, man konnte nicht anders, als begeistert zu sein von Savage.
Und niemand hatte bessere Ring-Outfits als Savage - Oh Yeah!
Promotions: WWF, WCW, TNA
Championships: WCW World Heavyweight Championship 4x, WWF Intercontinental Championship 1x, WWF World Heavweight Championship 2x

The Undertaker

 
Der Untertaker begann seine Karriere 1984 bei er WCCW und war anschließlich in kleineren Ligen unterwegs, ehe er von 1989 bis 1990 in der WCW als Mean Mark Callous unterwegs war. Nach einem kurzen Ausflug zu NJPW, wurde er 1990 von der WWF unter Vertag genommen, wo er das Gimmick des Undertaker bekam. Der Rest ist wie man so schön sagt, Geschichte.
Als Undertaker lieferte bis zu seinem Rücktritt dieses Jahr 30 Jahre lang ein hochklassiges Match nach dem anderen ab. Trotz teilweise riskanter Moves galt er dabei auch immer als einer der sichersten Wrestler und er machte sich auch Backstage einen Namen als einer umgänglichsten Personen im Locker-Room.
Promotions: WCCW, WCW, NJPW, WWF/WWE
Championships: WWF/WWE Championship 4x, World Heavyweight Championship 3x

Sting

 
Sting ist so etwas wie der Undertaker der WCW gewesen. Er begann seine Karriere 1985 in der CWA, wo er zusammen mit Jim Hellwig, dem späteren Ultimate Warrior, das Tag Team "Blade Runners" bildete. Von 1987 jedoch, als die WCW noch Jim Crockett Promotions hieß, bis zum Ende der WCW 2001 war Sting nie für eine andere Liga tätig.
In dieser Zeit war er das Gesicht der Liga. Nach dem Ende der WCW war er kurzzeitig bei World Wrestling All-Stars, ehe er 2003 zu TNA ging und dort bis 2014 blieb. Sting war dabei mit für die Popularität und die erfolgreichsten Jahre von TNA verantwortlich.
Promotions: JCP/WCW, AJPW, NJPW, WWA, TNA, WWE, AEW
Championships: NWA World Heavyweight Championhip 2x, WCW International World Heavyweight Championship 2x, WCW United States Heavyweight Championship 2x, WCW World Heavyweight Championship 6x, TNA World Heavyweight Championship 4x, WWA World Heavyweight Championship 1x

Shawn Michaels

 
The Heartbreak Kid Shawn Michaels hatte zusammen mit Marty Jannetty als "The Midnight Rockers" seinen Durchbruch in der AWA.
Ab 1988 waren sie dann in der WWF als "The Rockers" unterwegs und hatten eine erfolgreiche Zeit als athtletisches Babyface Tag Team.
Den großen Durchbruch sollte Michaels dann aber schließlich 1992 haben, als das Team getrennt wurde und Michaels fortan Solo unterwegs war, manchmal als Face, manchmal als Heel und hier welche der technisch besten Matches seiner Ära ablieferte.
Promotions: WCCW, AWA, WWF/WWE
Championships: WWF World Heavyweight Championship 3x, World Heavyweight Championship 1x, WWF Intercontinental Championship 3x

Ric Flair

 
"The Nature Boy" Ric Flair gehört zu den wenigen in dieser Liste, die erfolgreich den Übergang vom noch traditonellerem Wrestling in den 70ern, hin zum modernen Wrestling ab den 80ern mit bravour gemeistert haben und auch in den 90ern und 2000ern noch zu den besten im Ring gehörte.
Flair war ein klassischer Wrestler, der das Southern Wrestling beherrschte, dabei aber auch gleichzeitig genug Showmanship hatte, dass er als feiger Heel, der mit Tricks arbeitete, während er weltklasse Promos am Mikrofon ablieferte, einfach ein Gesamtpaket an großartigem Wrestling war - Wooooow!
Promotions: AWA, AJPW, JCP/WCW, NJPW, WWF/WWE, ROH, TNA
Championships: WCW World Heavyweight Championship 6x, WCW Intercontinental World Heavyweight Championship 2x, WCW United States Heavyweight Championship 6x, NWA World Heavyweight Championship 9x, WWE Intercontinental Championship 1x, WWF World Heavyweight Championship 2x

Bret Hart

 
Der Hitman hat nicht umsonst die Beinamen "The Excelence of Excecution", sowie "The best there is, the best there was, the best there ever will be".
Bret Hart, dessen Karriere 1976 bei Stampede Wrestling gestartet ist, gehörte zu den besten Technikern im Ring, der aus jedem ein gutes Match herausholen konnte.
1984 kam er in die WWF, wo er zusammen mit seinem Schwager Jim "The Anvil" Neidhardt das erfolgreiche Tag Team "The Hart Foundation" bildete. 1991 kam schießlich sein Solo Durchbruch und Hart wurde zu einem der Stars der New Generation in den 90ern in der WWF.
Promotions: NJPW, WWF, WCW, WWA, ROH, AEW
Championships: WCW United States Heavyweight Championship 4x, WCW World Heavyweight Championship 2x, WWE United States Heavyweight Championship 1x, WWF Intercontinental Championship 2x, WWF Championship 5x

Hulk Hogan


Ich sagte zwar, das ganze hat keine Reihenfolge, aber dennoch habe ich Hogan bewusst zu letzt genannt, da Hogan meiner Meinung nach tatsächlich der beste Wrestler aller Zeiten ist.
Ich höre schon die Beschwerden "Du hast ja keine Ahnung!!!! Hogan kann überhaupt nicht wrestlen!!!!"
Zum einen stimmt das nicht, zum anderen geht es beim Wrestling um mehr, als nur um das, was im Ring geschieht.
Erstmal zum ersten Punkt, ja Hogan hat bei seinen Matches in den USA wirklich nicht das beste Wrestling gezeigt, dass er aber wrestlen kann, zeigte er regelmäßig, wenn er in Japan war. Ich empfehle sich hier paar Matches von Hogan anzusehen.
Und wie gesagt, geht es beim Wrestling um mehr, als nur das im Ring und so war Hogan nicht umsonst schon in der AWA von 1981 - 1983 einer der Publikumgsmagneten, da er wusste, wie er ein Publikum begeistern kann. Es war schließlich auch die Hulkamania um ihn, die Wrestling nach seinem Wechsel zur WWF 1983 so populär machte, wie nie zuvor und das Golden Age des Wrestling einleitete.
Nachdem Mitte der 90er, Hogan war mittlerweile in der WCW, die Leute langsam von Hogan gelangweilt waren, erfand er sich neu, wurde zum Heel, nannte sich fortan Hollywood Hogan und gründete die nWo. Nicht nur, war das einer der besten Heel Turns aller Zeiten, Hogan selbst war einer der besten Heels, die es gab und mit der nWo löste er den zweiten großen Wrestling Boom aus.
Nach seiner Rückkehr zur WWF zeigte er bei WrestleMania X8 gegen The Rock ein weiteres mal, weswegen er zu den größten gehört, als er erneut einen WrestleMania Moment kreierte und das Publikum genau zu lesen wusste und schließlich einen Faceturn mitten im Match hinlegte (auch The Rocks Leistung bei dem Match war herausragend).
Promotions: WWF, NJPW, AWA, WCW, TNA
Championshiops: IWGP Heavyweight Championshiop 1x, WCW World Heavyweight Championship 6x, WWF Championship 6x