Freitag, 24. Februar 2017

Meine Lieblingsvideogamegenres - Fighting Games

 
KoF XIV
Ich bin ein begeisterter Zocker seitdem ich damals bei meinem Cousin zum ersten mal "Super Mario Bros." auf dem NES gezockt hab.
Daher dachte ich mir, ich schreib mal so bisschen über meine bevorzugten Genres.
Da ich mir erst letztens "The King of Fighter XIV" geholt habe, machen Fighting Games den Anfang.

Streets of Rage - Ein Beat 'em Up
Mit Fighting Games sind hierbei Spiele wie Street Fighter, Mortal Kombat, oder Tekken gemeint. Hierzulande auch bekannt als Prügelspiele, oder unter dem falschen Namen Beat 'em Up, kurz BemUs. Falsch ist das deswegen, da mit Beat 'em Ups eigentlich Sidescroller Fighting Games wie z.B. Final Fight, Double Dragon, oder Streets of Rage gemeint sind. Die sind zwar artverwandt, dennoch zwei unterschiedliche Genres.

Karate Champ
Das erste richtige Fighting Game war hierbei "Karate Champ" von 1984. Damals war das ganze jedoch noch sehr schlicht. Es gab weder unterschiedliche Charaktere, noch Kampfstile.

Yi Ar Kung-Fu
Meine erste Berührung mit Fighting Games muss irgendwann um 1988, oder 89 herum gewesen sein. Wir hatten kurz vorher einen Commodore 64 gekriegt mit einer riesigen Sammlung an Spielen, darunter auch "International Karate" und dessen Nachfolger, die beide sehr ähnlich zu "Karate Champ" waren, sowie "Yi Ar Kung-Fu". Letzteres hatte schon unterschiedliche Gegner mit verschiedenen Kampfstilen. Man selber konnte allerdings immer nur die gleiche Figur spielen.
Ich mochte diese Spiele alle sehr gerne, aber das war noch nicht der Punkt, an dem ich zum absoluten Fighting Game Fan wurde. Der kam dann so um 1993 rum. Hier muss ich aber kurz etwas ausholen.

Erstes mal was von SFII gelesen
Mein Bruder und ich hatten an Weihnachten 1991 den Game Boy geschenkt bekommen. Hier dabei war eine Karte, womit man sich für den Club Nintendo anmelden konnte, was ich auch direkt tat.
Daraufhin bekam man alle zwei Monate das Club Nintendo Magazin, in dem auch die neuesten Spiele für die verschiedenen Nintendo Konsolen beworben wurden.

In der Ausgabe von November 1992 wurde ein gewisses "Street Fighter II" beworben. Da ich jedoch kein Super Nintendo hatte, fand ich das zwar interessant anzuschauen, hab mich jedoch nicht weiter großartig damit beschäftigt. Damals hatte ich sogar etwas Angst vor Blanka, der auf dem Cover echt beängstigend wirkte.

Street Fighter II
Jedenfalls, einen Monat später war die Freude groß als dann das Super Nintendo unter dem Christbaum lag. Mit dabei war "Super Mario World" und mit dem waren wir erstmal auch ganz zufrieden.

Im Laufe des Jahres 1993 war ich dann aber mal bei einem Schulkollegen zu Besuch. Der hatte auch ein Super Nintendo und der hatte dann auch dieses ominöse "Street Fighter II" von dem er mir vorschwärmte, wie bei jeder Taste die Figur ganz andere Bewegungen machte. Wir spielten es und ich war begeistert. Den ganzen Rückweg nach Hause dachte ich immer noch an das Spiel.

Im Prinzip erging es mir damit, wie vielen anderen, denn "Street Fighter II" war das Spiel, was den Durchbruch für das Fighting Game Gerne bedeutete.

Street Fighter I
Wie unschwer zu erahnen war "Street Fighter II" eine Fortsetzung. Bereits 1987 erschien der Vorgänger "Street Fighter". Ähnlich wie in "Yi Ar Kung-Fu" gab es hier unterschiedliche Gegner mit unterschiedlichen Kampfstilen, man selber konnte allerdings nur Ryu (Player1), oder Ken (Player 2) spielen. Das Spiel war ein moderater Erfolg und bereits hier wurden die Special Moves, die später 2D Fighter auszeichnen sollten, eingeführt.
SF '89 aka Final Fight
1989 war ein Nachfolger geplant, der auch den Arbeitstitel "Street Fighter '89" trug. Dieser Nachfolger war jedoch ein Sidescrolling Beat 'em Up und da man bei Capcom das Gefühl hatte, dass dieses Spiel sich zu sehr von "Street Fighter" unterschied, benannte man es in "Final Fight" um, aus dem eine eigene Reihe hervorging, die sich jedoch mit "Street Fighter" ein Universum teilte, weswegen später diverse Charaktere von "Final Fight" auch in "Street Fighter" auftauchten und umgekehrt.

SF II Select Screen
Dann, 1991, kam der richtige Nachfolger mit "Street Fighter II" und das Spiel schlug in den Spielhallen ein wie eine Bombe. Die Gründe dafür waren schnell klar: 8 verschiedene Charaktere, alle mit unterschiedlichem Kampfstil (naja, nicht ganz, Ken und Ryu waren hier noch exakt gleich), die komplett ausbalanciert waren. Noch dazu wurde mit Chun-Li die erste weibliche Figur in einem Fighting Game eingeführt.
Fatal Fury
Das Entwicklerteam von "Street Fighter II" war dabei übrigens fast gänzlich ein anderes, als noch bei "Street Fighter". Die Entwickler von "Street Fighter" wechselten zu SNK, wo sie eine eigene Reihe namens "Fatal Fury" entwickelten.
SNK sollte in den Jahren darauf einer von Capcoms größten Konkurrenten werden.

Jedenfalls, mir ging es wie vielen, nachdem ich "Street Fighter II" zum ersten mal spielte und ich sammelte daraufhin alle möglichen Infos, die ich zu "Street Fighter" finden konnte. Dabei stellte ich auch fest, dass auf einer der C64 Disketten auch "Street Fighter" drauf war. Ich freute mich zwar, dass ich somit auch ein "Street Fighter" Zuhause hatte, aber natürlich war es nicht mit "Street Fighter II" zu vergleichen.

In einer Spielezeitschrift sah ich dann auch, dass eine verbesserte Version von "Street Fighter II", die "Street Fighter II Special Champion Edition", für das Sega Mega Drive kam. Ich hatte jedoch kein Mega Drive, weswegen das außer meiner Reichweite war. Doch kurz darauf kam für das Super Nintendo "Street Fighter II Turbo", was nochmal einen Ticken besser war. In einer Spielzeitschrift, die ich mir nur wegen eines Artikels über "Street Fighter II" holte, wurde übrigens auch ein Titel namens "Mortal Kombat" beworben. Ich fand es interessant, aber erstmal ging nix an Street Fighter vorbei.
Allerdings, so sehr ich "Street Fighter" auch mochte, zu Weihnachten 1993 wünschte ich mir "Super Mario All Stars", was ich dann auch bekommen habe.

1994 schloss ich an der Schule neue Freundschaften. Einer davon hatte dann auch "Street Fighter II Turbo" und wir hingen dauerhaft bei ihm rum, um das zu spielen. Ich weiß noch, dass ich immer meinen Spaß speziell mit Vega hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich aber noch kein Lieblingscharakter herausgebildet.

Art of Fighting
Die verbesserten Versionen von "Street Fighter II" erschienen Original in den Arcades jeweils 1992. Während die "Champion Edition" es ermögliche mit den Bossen zu spielen und auch Spiegel-Kämpfe auszutragen, erhöhte die "Turbo"-Version nochmal das Spieltempo.
Aber auch Capcoms Konkurrenz war nicht untätig und so brachte SNK im selben Jahr sowohl "Fatal Fury 2", als auch "Art of Fighting" heraus. Letzteres führte erstmal eine "Super-Leiste" ein, die später ebenfalls zum Standard in 2D Fightern werden sollte.
World Heroes
Mit "World Heroes" von ADK gab es noch einen weiteren Konkurrenten, der jedoch nie so erfolgreich wurde wie die Capcom und SNK Titel, sich dennoch eine Weile halten konnte.
Und mit "Mortal Kombat" schickte auch Midway im selben Jahr einen Herausforderer in den Ring. "Mortal Kombat" war vom spielerischen den Spielen
Mortal Kombat
aus dem Hause Capcom und SNK unterlegen. Doch "Mortal Kombat" hatte "Fatalities", mit denen man seine Gegner töten konnte, nachdem man sie besiegte und setzte ansonsten auch nicht auf handgezeichnete Sprites, sondern es wurden reale Schauspieler eingesetzt, die anschließend digitalisiert in das Spiel gebracht wurden.

Meine eigene erste Berührung mit "Mortal Kombat" kam, als ich mir von einem Mitschüler die Game Boy Version ausgeliehen hatte. Für ein Game Boy Spiel war es schon okay, vom Hocker hat es mich damals aber natürlich nicht gehauen.

Klar war mir aber jedenfalls mittlerweile, ich wollte auch ein "Street Fighter" haben, spätestens nachdem ich in einer weiteren Spielezeitschrift was über "Super Street Fighter II Turbo" gelesen hatte. Und Ende des Jahres kam dann auch ein Port davon für das Super Nintendo heraus. Naja nicht ganz, es kam "nur" "Super Street Fighter II", aber das war mir egal, ich wollte es und ich bekam es dann auch zu Weihnachten 1994. Im selben Jahr erschien auch "Mortal Kombat II", was mich mittlerweile immer mehr zu reizen begann, aber es würde noch eine ganze Weile dauern, bis ich dieses "Mortal Kombat" selber spielen würde.

In den Arcades erschienen "Super Street Fighter II" 1993 und "Super Street Fighter II Turbo" 1994. SSFII führte vier neue Charaktere ein, SSFII Turbo führte zusätzlich mit Akuma einen geheimen Boss ein und übernahm, die bereits von "Art of Fighting" einführte "Super-Leiste". Achja, in jedem Update überarbeitete man übrigens auch Ken und Ryu, die zwar prinzipiell jetzt ähnlich, aber nicht mehr komplett gleich waren.
Darkstalkers
Zusätzlich etablierte Capcom mit "Darkstalkers" eine weitere erfolgreiche Reihe und legte mit "X-Men: Children of the Atom" den Grundstein für die später sehr erfolgreiche "Versus" Reihe.
Auch SNK legte mit "Fatal Fury Special" und "Art of Fighting 2" nach und brachte ebenfalls mit "Samurai Showdown" (bei dem bereits 1994 mit "Samura Showdown II" ein Nachfolger erschien) und "The King of Fighters '94" zwei
KoF '94
neue Reihen auf den Markt. Besonders "The King of Fighters" wird sich dabei zu SNKs erfolgreichster Reihe entwickeln, in welcher sowohl Charaktere aus "Fatal Fury", als auch "Art of Fighting" auftauchen und noch einigen anderen SNK Spielen. Auch führte "The King of Fighters" ein 3 vs. 3 Kampfsystem ein.
ADK brachte "World Heroes 2" (1993) und "World Heroes 2 Jet" (1994) und wie schon erwähnt brachte auch Midway mit "Mortal Kombat II" einen
MKII
Nachfolger in die Spielhallen. MKII war dabei schon eine große Verbesserung gegenüber MKI, spielerisch jedoch immer noch weit von der Konkurrenz entfernt.
Auch wenn es den Anschein macht, als hätte es nur diese paar Firmen gegeben, nein, nein, es gab viele andere, die auch Fighting Games herausbrachten, aber tatsächlich waren Capcom, SNK, Midway und mit etwas Abstand ADK die dominanten Vertreter auf dem Markt. Noch dazu würde es den Artikel sprengen, wenn ich wirklich jedes Fighting Game erwähnen würde.
Killer Instinct
Erwähnenswert für 1994 sind trotzdem auch noch Konami's "Teenage Mutant Ninja Turtles: Tournament Fighters" was gleich in drei verschiedenen Versionen (NES, SNES, Mega Drive) auf den Markt kam.
Und 1994 muss auf jeden Fall auch Rare's "Killer Instinct" erwähnt werden, was vorgerenderte 3D Grafiken hatte, obwohl das Spiel selber noch ein 2D-Fighter war.
Doch während "Killer Instinct" nur vorgerenderte
Virtua Fighter
3D Grafiken hatte, waren die Jahre 1993/94 auch die Geburtsstunde der ersten richtigen 3D Fighting Games mit "Virtua Fighter" von Sega (1993) und "Tekken" von Namco (1994).
Diese beeindruckten damals in erster Linie durch die Tatsache, dass sie 3D waren, spielerisch konnten sie jedoch den 2D Vertretern noch nicht das Wasser reichen.

Ich für meinen Teil war erstmal happy mit meinem "Super Street Fighter II" und begann alle Moves zu lernen. Auch ein Lieblingscharakter entwickelte sich mit Ken heraus. Speziell bei "Street Fighter II" war ich lange Zeit nicht zu schlagen.

Fatal Fury 2
Das Genre hatte mich jetzt endgültig und ich begann mich auch über andere Genre Vertreter zu informieren. Vor allem die SNK Vertreter haben es mir dabei angetan, was wohl auch daran lag, dass sie im Prinzip ähnlich wie "Street Fighter" waren.
Im Italien Urlaub 1995 gehörte es daher auch zu meinen größten Freuden, wenn ich in eine der dortigen Spielhallen durfte und die ganzen Fighting Games im Original spielen konnte.

Toshinden
1994/95 war dann aber auch die Zeit, als die neuen Konsolen, Sega's Saturn und Sony's PlayStation, erschienen und mit ihnen die Ports von "Virtua Fighter" für den Saturn und "Tekken" für die PSX. Für die PSX erschien auch ein Spiel namens "Battle Arena Toshinden" von Takara. Das war damals tatsächlich das erste 3D Fighting Game, was mich interessierte, aber noch lange nicht genug, um mich von 3D Fightern zu überzeugen.

Street Figher Alpha
Obwohl 3D auf dem Vormarsch war und in den Spielhallen mit "Virtua Fighter 2", "Virtua Fighter Remix" und "Battle Arena Toshinden" schon erste Nachfolger erschienen und Namco mit "Soul Edge", was wie schon auch "Toshinden" Waffen basierte Kämpfe hatte, den ersten Vertreter, der später als "Soul Calibur" bekannten Reihe auf den Markt brachte, kamen in diesem Jahr aber primär weiterhin eine ganze Reihe von 2D Fightern auf den Markt.
Samurai Showdown III
Capcom legte nach mit "Street Fighter: The Movie", was ein Spiel zum Film zum Spiel war und sich im Prinzip ähnlich spielte wie SSFII Turbo. Mit "Street Fighter Alpha" wurde zudem eine weitere Reihe gestartet und mit "Night Warriors" und "Marvel Super Heroes" erhielten auch "Darkstalkers" und "X-Men" eine Fortsetzung.
Auch SNK lieferte natürlich fleißig neue Titel mit "Fatal Fury 3", "Real Bout Fatal Fury", "The King of Fighters '95" und "Samurai Showdown III".
Mortal Kombat 3
Auch ADK brachte nochmal einen "World Heros"-Teil mit "World Heroes Perfect", der jedoch auch der letzte Teil der Reihe war und auch Midway brachte mit "Mortal Kombat 3" natürlich einen neuen Teil seines Zugpferds auf den Markt, dass sich spielerisch langsam aber sicher wirklich sehen lassen konnte und der im selben Jahr noch ein Update mit "Ultimate Mortal Kombat 3" erhielt.

Fatality!
Ich hingegen begann zu dieser Zeit bei einem anderem Schulkollegen stattdessen erstmal "Mortal Kombat II" auf dem Super Nintendo zu spielen. Spielerisch war "Mortal Kombat" wie gesagt nicht mit "Street Fighter" zu vergleichen, aber hey, wir waren damals 12, natürlich fanden wir die Fatalities cool.

Da ich aber auch noch andere Genres mochte, waren meine nächsten Super Nintendo Spiele stattdessen "Sim City" und "Super Mario World 2: Yoshi's Island". Daher war es bei mir eine Weile erstmal ruhig, was Fighting Games anging. Das wurde noch verstärkt, als ich 1996 meinen ersten eigenen PC bekam.
Denn hier dominierten dann erstmal Genres wie Point and Click Adventures, Wirtschaftssimulationen, Echtzeitstrategie, oder Shooter mein Spielverhalten.

Dead or Alive
Dabei war auch 1996 ein wirklich interessantes Jahr für das Fighting Game Genre, denn in diesem Jahr debütierte mit "Dead or Alive" von Tecmo eine der heute erfolgreichsten Reihen. Wobei der erste Teil in erster Linie von der Spielmechanik ein "Virtua Fighter"-Klon war und sich primär dadurch auszeichnete, dass die Brüste der weiblichen Protagonistinnen durch die Gegend wippten.
Updates erhielten in diesem Jahr "Virtua Fighter 2" mit "Virtua Fighter 2.1" sowie auch "Soul Edge".
Tekken 2
Ansonsten erschienen im 3D Bereich auch weitere Nachfolger wie z.B.: "Battle Arena Toshinden 3" und "Tekken 2".
Besonders "Tekken 2" war dabei ein durchschlagender Erfolg und auch Capcom wollte mittlerweile etwas vom 3D Kuchen abhaben und brachte in Zusammenarbeit mit Arika "Street Fighter EX" auf den Markt. Das Spiel spielte sich jedoch immer noch eher wie ein 2D Vertreter und war im Vergleich zur Konkurrenz auch eher langsam.
Capcom blieb natürlich aber auch weiterhin seinen 2D Wurzeln treu und brachte
Street Fighter EX
mit "X-Men vs. Street Fighter" den ersten Teil seiner "VS"-Reihe auf den Markt, sowie mit "Street Fighter Alpha 2" auch eine Fortsetzung der Alpha Reihe.
SNK lieferte natürlich auch wieder fleißig Fortsetzungen mit "Art of Fighting 3", "The King of Fighters '96", sowie "Samurai Showdown IV".
Midway brachte mit "Mortal Kombat Trilogy" eine Art Compilation aller bisheriger "Mortal Kombat" Teile und Rare schickte "Killer Instinct 2" in die Spielhallen.

X-Men
Ich aber war zu diesem Zeitpunkt PC Zocker. Doch wie schon beim C64 damals, hatte auch der PC den Vorteil, dass man hier leichter an viele Spiele kam. Noch dazu waren PC Spiele meistens auch deutlich günstiger als Konsolenspiele.
So kam es, dass ich bald "Mortal Kombat" 1 - 3 mein eigen nennen konnte, wie auch Virtua Fighter Remix, Street Fighter Alpha, oder X-Men: Children of the Atom.
Dennoch waren Fighting Games am PC nicht das selbe.

Bloody Roar
Es kam 1997 und ich war immer noch der Fighting Game Welt entrückt, so gingen auch die Entwicklungen in diesem Jahr an mir vorbei, dabei brachte auch 1997 wieder einige neue interessante Titel.
Im 3D Bereich waren das "Bloody Roar" von Eighting/Raizing, bei welchem man seinen Charakter in ein Tier verwandeln konnte, als auch das Update zu SFEX namens "Street Fighter EX Plus", sowie die Fortsetzungen "Virtua Fighter 3",

MK4
"Mortal Kombat 4" und "Samurai Showdown 64". Richtig gelesen, auch Midway und SNK wollten jetzt etwas vom 3D Kuchen abhaben und wandelte ihre Reihen in 3D Reihen um.
Und auch Capcom brachte mit "Rival Schools" ein neues 3D Fighting Game auf den Markt.
Ebenfalls erwähnenswert ist LucasArts' "Star Wars: Masters of Teräs Käsi". Es war im Prinzip nur ein "Tekken"-Klon, aber es ist das bisher einzige "Star Wars"-Fighting Game.
Street Fighter III
Im 2D Bereich brachte Capcom den lange ersehnten Nachfolger "Street Fighter III" auf den Markt, der noch im selben Jahr ein Update in Form von "Street Fighter III: 2nd Impact" erhielt. Ansonsten gab es auch hier in erster Linie Fortsetzungen: "Marvel Super Heroes vs. Street Fighter", "Darkstalkers 3", "Real Bout Fatal Fury Special" und "The King of Fighter '97", sowie eine verbesserte Version von "Darkstalkers 2" und "Darkstalkers 3", jedoch Japan Only.

Rival Schools
Währen der Zeit spielten wir manchmal bei einem Kumpel, der eine PSX hatte, diverse Fighting Games wie "Bloody Roar", "Tekken 2", oder auch "Street Fighter EX Plus Alpha" (der Name des PSX Ports von SFEXPlus).

Ich hatte aber zu dem Zeitpunkt keine Möglichkeit an eine PSX zu kommen und mein Interesse an dem Genre, das mittlerweile von 3D dominiert war, war auch nicht mehr ganz so ausgeprägt, weswegen ich auch gar nicht daran dachte, mir eine PSX zu besorgen. Ich zockte auf dem PC weiter, für den ich mir allerdings MK4 holte.

Guilty Gear
Bei dem selben Kumpel entdeckte ich jedoch in einer Spielezeitschrift einen Artikel zu "Street Fighter Alpha 3". Ich fand den Vorgänger schon interessant, als ich im "Club Nintendo" Magazin dazu etwas zum Super Nintendo Port gelesen hatte, aber der dritte Teil sah nicht nur Hammer aus, er hatte auch ein riesiges Roster und es war halt ein 2D Fighter. Ich war total begeistert.
"Street Fighter Alpha 3" debütierte in den Spielhallen schließlich 1998. Im selben Jahr kam mit
Soul Calibur
"Guilty Gear" von Arc System Works auch der erste Teil dieser Reihe heraus, die sich ebenfalls bis heute hält.
An Fortsetzungen erschienen "Marvel vs. Capcom: Clash of Super Heroes", "Real Bout Fatal Fury 2" und "The King of Fighters '98".
Auch brachte SNK mit "Samurai Showdown!" einen 2D Port von "Samurai Showdown 64" für das Neo Geo Pocket heraus.
SF Alpha 3
Im 3D Bereich gab es ebenfalls einiges was dieses Jahr heraus kam, u.a. die folgenden Titel: "Soul Calibur" (Nachfolger von "Soul Edge"), "Street Fighter EX 2", "Dead or Alive ++" (Update von DoA), "Tekken 3", "Virtua Fighter 3 Team Battle" und "Samurai Showdown 64: Warriors Rage".

Im Mai 1999 kam für die PSX ein Port von Street Fighter Alpha 3 heraus. Da es mittlerweile ganz gute Emulatoren gab, habe ich mir das Spiel geholt und auf meinem PC gezockt.
Tekken 3
Aber wie schon gesagt, es war nicht das selbe am PC, weswegen ich mir von meinem gesparten Geld eine PSX holte.

Die PSX hat sich mittlerweile zum reinsten Fighting Game Mekka entwickelt und ich holte mir dann die beiden "Street Fighter"-Collections, sowie "Tekken 3" und "Rival Schools". Zu diesem Zeitpunkt war ich jedoch immer noch kein allzu großer Fan von 3D Fightern.

DoA 2
Doch mit dem Kauf meiner PSX war ich auch etwas spät dran, weil kurz darauf mit der Dreamcast schon die nächste Konsolengeneration startete.
Ein Kumpel holte sich die Dreamcast und dort erschien dann 2000 ein Spiel namens "Dead or Alive 2".
Und dieses Spiel war das erste, was mich wirklich für 3D Fighter begeistern konnte. Die DoA Reihe ist dabei auch bis heute meine bevorzugte 3D Fighting Game Reihe geblieben.

Dreamcast Port von DoA 2
Ursprünglich erschien "Dead or Alive 2" zuerst 1999 in den Spielhallen. Das Spiel war eine große Verbesserung gegenüber dem Vorgänger. Es sah zum einen verdammt gut aus, zum anderen war auch das Kampfsystem ein großer Schritt nach vorne, da man nun so gut wie jede Attacke des Gegners auch kontern konnte, was dem Spiel einen großen taktischen Aspekt einbrachte. Dass die Stages über mehrere Ebenen waren und man Gegner von einer Ebene in die andere schlagen konnten, war ein weiterer Pluspunkt für das Spiel.
1999 kam auch eine weitere bis heute beliebte Reihe heraus und zwar "Super Smash Bros." von Nintendo in Zusammenarbeit mit Hal Laboratory für das Nintendo 64.
Super Smash Bros.
Weitere 3D Fighter die dieses Jahr erschienen waren: "Bloody Roar 2", "Toshinden 4", "Tekken Tag Tournament", "Samurai Showdown: Warriors Rage" (was, trotz ähnlichen Titels, ein anderes Spiel als "Samurai Showdown 64: Warriors Rage" ist), "Mortal Kombat Gold" (upgedateter Dreamcast Port von MK4), sowie "Fatal Fury: Wild Ambition" mit dem SNK eine weitere seiner Reihen in 3D Gefilde brachte. Mit "Final Fight Revenge" versuchte auch Capcom seine "Final Fight" Reihe, deren Charaktere z.T. schon in "Street Fighter" waren, als Fighting Game zu bringen.
SNK vs. Capcom
Aber auch der 2D Bereich war nicht tot zu kriegen, so erschienen hier die folgenden Titel: "Street Fighter III: 3rd Strike", "Garou: Mark of the Wolves" (der letzte Teil der "Fatal Fury"-Reihe"), "The King of Fighters '99" und vor allen Dingen der Traum aller 2D Fighting Game Fans: "SNK vs. Capcom: The Match of the Millenium". Wie der Name schon erahnen lässt waren hier sowohl Capcom, als auch SNK Charaktere vertreten, mit denen man sich bekämpfen konnte. Allerdings erschien das ganz nur auf dem Neo Geo Pocket Color, weswegen es natürlich nicht mit der Konkurrenz mithalten konnte, das sollte sich erst mit den Nachfolgern ändern.

KoF 2000
Die 2000er brachten wie schon erwähnt, dann den Port von "Dead or Alive 2" für die Dreamcast und auch die PS2, hier sogar als verbesserte Version mit dem Namen "Dead or Alive 2: Hardcore".
Weitere Spiele dieses Jahr waren "Bloody Roar 3", "Street Fighter EX 3" und "Project Justice", was die Fortsetzung zu "Rival Schools" war.
Im 2D Bereich erschienen: "Guilty Gear X", "Marvel vs. Capcom 2: New Age of Heroes", "Capcom vs. SNK: Millenium Fight 2000", "Darkstalkers Chronicle" (Update von Darkstalkers 3), sowie "The King of Fighters 2000".

So war es dann auch für mich klar, als ich mir 2001 die PS2 holte, dass der dortige Port von DoA 2 auch mein erstes Spiel dafür sein sollte. Ebenfalls holte ich mir "Tekken Tag Tournament" dafür, was 2000 auch einen PS2 Port erhielt. An "Street Fighter EX 3" hatte ich zwar Interesse, hab es mir aber irgendwie nie geholt. Aus irgend einem Grund war ich plötzlich total in 3D Fightern drin.

Capcom vs. SNK 2
2001 brachte in erster Linie Fortsetzungen bekannter Titel, so erschienen als 3D Fighter die folgenden Titel: "Super Smash Bros. Melee" (aka SSB2) für den GameCube, "Tekken Advance" (ein "Tekken 3" Port für den Game Boy Advance), "Virtua Fighter 4" und "Dead or Alive 3". Besonders letzteres war für mich sehr ärgerlich, denn es war XBox Exklusiv, ich jedoch hatte eine PS2 und kein Geld mir eine weitere Konsole anzuschaffen.
Bei den 2D Fightern sah es noch schlimmer und es kamen gerade mal zwei
Fortsetzungen der bekannten Reihen mit "Capcom vs. SNK 2" und "The King of Fighters 2001".
Mittlerweile hatten 3D Fighter endgültig den 2D Pendants den Rang abgelaufen.

VF4
Auch 2002 sah es nicht gerade besser für das Genre aus und es erschienen mit "Tekken 4", "Virtua Fighter 4 Evolution", sowie "Mortal Kombat: Deadly Alliance" (aka MK5) gerade mal drei Fortsetzungen der bekannten Reihen.
Bei den 2D Fightern sah es erneut auch nicht besser aus und es erschienen von den bekannten Reihen nur "Guilty Gear X2" und "The King of Fighters 2002".
Die große Zeit der Fighting Games aus den 90ern war mittlerweile definitiv vorbei.

SSB Melee
Bei mir kam 2003 dann auch noch der GameCube zu meiner Konsolensammlung dazu und dafür die Spiele "Mortal Kombat: Deadly Alliance", "Super Smash Bros. Melee", als auch "Soul Calibur II".
Langsam kam ich aber auch wieder zu 2D Fightern zurück. Dafür verantwortlich waren "Marvel vs. Capcom 2" und "Capcom vs. SNK 2". Vor allem letzteres war wie gesagt ein Traum für jeden Fan von 2D Fightern.

Soul Calibur II
Ich hatte also wieder Spielkonsolen und war wieder drin im Genre und ich erwähnte oben ja schon "Soul Calibur II", dieser Titel kam 2003 heraus und zwar in drei unterschiedlichen Versionen jeweils für den GameCube, die XBox und die PS2. Ich holte mir die GameCube Version, da hier Link aus den Zelda-Spielen als Gastcharakter dabei war. Die PS2 hatte Heihachi aus "Tekken" und die XBox Spawn aus den gleichnamigen Comics.

Capcom Fighting All-Stars
Aber was kam sonst so 2003 auf den Markt? Nun da gab es bei den 3D Fightern u.a. "Capcom Fighting All-Stars: Code Holder", was, wie der Name schon sagt, ein Crossover Fighting Game diverser Capcom Charaktere war, sowie "Bloody Roar 4".
Und 2003 kam nach Jahren der Abwesenheit mit "Samurai Showdown V" wieder ein Teil der Reihe in 2D auf den Markt.
Weitere 2D Fighter in diesem Jahren waren: "SNK vs. Capcom: SVC Chaos", "The King of Fighters 2001" und "Hyper Street Fighter II", was im Prinzip eine Compilation aller bisheriger "Street Fighter II"-Versionen war.

Samurai Showdown V
Aus irgend einem Grund hatte ich mir aber von 2004 - 2010 keine neuen Fighting Games geholt, was auch daran liegen mag, dass nicht wirklich viel kam und das was kam eigentlich nur aufgewärmter Brei von bereits vorhandenem war. Nur um 2006 rum hatte ich mir eine gebrauchte Dreamcast mit "Soul Calibur" geholt.

Daher hier mal eine Aufzählung was so von 2004 - 2010 passierte und ich kann direkt sagten, es waren viele Updates und Neu-Auflagen bekannter Teile dabei:
2004: 3D Fighter: "Dead or Alive Ultimate" (Update von DoA2 für die XBox), "Virtua Fighter 4 Final Tuned", "The King of Fighters: Maximum Impact" (Versuch auch KoF in 3D zu bringen) und "Mortal Kombat: Deception" (aka MK6).
2D Fighter: "Capcom Fighting Evolution" (wie schon "Fighting All-Stars", nur dieses mal in 2D), "The King of Fighters '94 Re-Bout" und "Samurai Showdown V Special".

KoF XI
2005 kamen tatsächlich mal neue Teile mit "Soul Calibur III", "Tekken 5", sowie dessen Update "Tekken 5: Dark Resurrection".
2D Fighter: "Vampire: Darkstalkers Collection" (Compilation), "The King of Fighters XI", "The King of Fighters Neowave" (Spin-Off der Hauptreihe, was sich bewusst an älteren Teilen der Reihe orientierte) und "Samurai Showdown VI".
Nur SNK brachte es bisher fertig jedes Jahr neue Teile auf den Markt zu bringen.

MK7 Char Select Screen
Auch die Jahre 2006 und 2007 sahen wieder einige Fortsetzungen bekannter Reihen, darunter "Dead or Alive 4", "Virtua Fighter 5", "The King of Fighters: Maximum Impact 2", "Mortal Kombat: Armageddon" (aka MK7) und "Tekken 6". Jedoch brachten alle diese neuen Teile keine wirklichen Verbesserungen gegenüber den Vorgängern. Das Genre stagnierte vor sich hin. MK7 stach hier nur mit einem riesigen Roster heraus, da alle jemals in MK bis dato aufgetauchten Charaktere dabei waren.
Und bekannte 2D Fighter suchte man fast vergebens, denn hier erschien lediglich mit "Guilty Gear 2: Overture" ein neuer Teil dieser Reihe.

BlazBlue
2008 hat sich dann endlich mal wieder was auf dem Markt getan, nicht so sehr bei den 3D Fightern, wo in erster Linie erneut Fortsetzungen und Updates kamen wie "Soul Calibur IV", "Super Smash Bros. Brawl" (aka SSB3), "Virtua Fighter 5 R", oder "Samurai Showdown: Edge of Destiny" (Fortsetzung der "Samurai Showdown 64" Reihe), sondern bei den 2D Fightern.
Hier erschien zum einen mit "BlazBlue: Calamity Trigger" von Arc System Works nach Jahren mal wieder ein komplett neuer Vertreter im großen Einheitsbrei und mit "Street Fighter IV" und
Street Fighter IV
"Mortal Kombat vs. DC Universe" kehrten auch zwei große der Zunft zu ihren 2D Wurzeln zurück.
Sonst erschienen dieses Jahr: "Super Street Fighter II Turbo HD Remix", "The King of Fighters '98 Ultimate Match" und "Tatsunoko vs. Capcom", was hier jedoch weniger Anklang fand, da man die Tatsunoko-Charaktere in westlichen Gefilden nicht so sehr kannte, wie z.B. die Marvel-Charaktere.

Tekken 6: Bloodline Rebellion
2009 zeigte sich ebenfalls, dass 2D Fighter wieder auf dem Vormarsch waren, denn während bei den 3D Games von den bekannten nur "Soul Calibur: Broken Destiny" (Spin-Off, dass auf SCIV basiert) und "Tekken 6: Bloodline Rebellion" erschienen, kamen bei den 2D Fightern gleich mehrere auf den Markt mit "BlazBlue: Continuum Shift" (aka BB2), "The King of Fighters XII", "The King of Fighters 2000 Unlimited Match" und "Samurai Showdown Anthology" (Compilation der bisherigen 2D Teile).

DoA 4
Erst mit der Anschaffung der XBox 360 Ende 2009 hab auch ich dann kurz darauf wieder richtig angefangen Fighting Games zu zocken und innerhalb kürzester Zeit holte ich mir "Dead or Alive" 3 und 4, als auch "Super Street Fighter IV". Spätestens mit "Dear or Alive 5" und "Ultra Street Fighter IV" verbrachten wir Abende und Abende vorm Weggehen damit, dass wir Zock-Sessions einlegten.

KoF XIII
Aber eins nach dem anderen, denn einige der o.g. Spiele kamen ja erst noch, so wie "Super Street Fighter IV", dass 2010 erschienen ist.
Ebenfalls in diesem Jahr erschien auch "The King of Fighters XIII" und die "Super Street Fighter IV: Arcade Edition", die zuerst nur in den Spielhallen erschien und später dann auch einen Heimkonsolen Port erhielt.
Bei den 3D Fightern kam dieses Jahr wiederrum kein Teil der bekannten Reihen auf den Markt.

Tekken Tag 2
2011 sah es für Fans von Fighting Games dann schon wieder etwas besser aus. Weiterhin nicht unbedingt Im 3D Bereich, wo von den großen Titeln lediglich "Tekken Tag Tournament 2" und "Dead or Alive: Dimensions" (eine Art Neuauflage der Teile 1 - 4) auf den Markt kamen, aber im 2D Bereich, wo gleich mehrere Titel erschienen sind, wie die Updates "Super Street Fighter IV: 3D Edition" (Nintendo 3DS Port von SSFIV), "Street Fighter III: 3rd Strike Online Edition", aber vor allem das lang erwartete "Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds", für das im selben Jahr direkt auch das Update
Mortal Kombat 9
"Ultimate Marvel vs. Capcom 3" erschien.
Und ebenfalls 2011 kam "Mortal Kombat" (aka MK9). Nicht nur führte dieser Teil die Reihe wieder zu den 2D Wurzeln, mittlerweile war auch das Gameplay richtig gut geworden! MK9 ist dabei auch ein Reboot der bisherigen Teile und erzählt die Geschichte aus MK 1 - 3 neu nach.

Der positive Trend setzte sich 2012 dann fort, dieses mal auch wieder im 3D Bereich mit Titeln wie "Soul Calibur V", "Dead or Alive 5", "Tekken 3D" (ein Port von Tekken 3 für den Nintendo 3DS) und "Virtua Fighter 5 Final Showdown".
DoA 5
Besonders DoA5 wusste dabei spielerisch zu überzeugen, da es einige neue Elemente im Kampfsystem einführte.
Und auch die 2D Sparte bekam einige neue Veröffentlichungen, darunter Titel wie "BlazBlue: Chrono Phantasma" (aka BB3), "Street Fighter X Tekken" und "Marvel vs. Capcom Origins" (eine Compilation der ersten VS-Teile).
Zu "Street Fighter X Tekken", das von Capcom entwickelt wurde und die Charaktere alle im Stil von SFIV darstellte, sollte es auch ein Gegenprodukt von Namco namens "Tekken X Street Fighter" geben, was dann wiederrum alle Charakte im Stil vom aktuellen "Tekken" dargestellt hätte. Auf diesen Teil wartet man jedoch bis heute.

Injustice
2013 war dann wieder ein leichter Rückgang, so erschienen im 3D Bereich von den großen Reihen hier nur die drei Updates "Dead or Alive 5 Plus", "Dead or Alive 5 Ultimate", "Dead or Alive 5 Ultimate: Arcade", sowie das Free to Play Spin-Off "Tekken Revolution". Im 2D Bereich sah es etwas besser aus mit dem langerwarteten "Killer Instinct 3" für die XBox One, "Darkstalkers Resurrection" (eine weitere Compilation bisheriger Teile), sowie "Injustice: Gods among Us", bei dem man mit Charakteren aus den DC Comics kämpfen konnte.

SSB WiiU
Wie allgemein seit den 2000ern üblich kamen jedes Jahr Titel auf den Markt, doch nur selten wirkliche Neuerungen, das änderte sich leider auch 2014 nicht.
Auch hier gab es im 3D Bereich hauptsächlich Updates, oder Spin-Offs, wie z.B. "Soul Calibur: Lost Swords" (ebenfalls ein F2P Spin-Off, dass auf SCV basiert), "Super Smash Bros." (aka SSB4) für 3DS und Wii U und "Ultra Street Fighter IV".
Bei den 2D Fightern erschien kaum was, aber immerhin nach Jahren mal wieder ein neuer "Guilty Gear" Teil mit "Guilty Gear Xrd -SIGN-".

Mortal Kombat X
2015 und 2016 sind dann einige wirklich langersehnte Nachfolger erschienen, den hier kamen 2015 "Mortal Kombat X", was vom Kampfsystem das beste MK bisher ist und sich auch ohne weiteres mit der Konkurrenz messen kann und 2016 "Street Fighter V" und "The King of Fighters XIV" heraus.
Ebenfalls 2015 kam auch noch "BlazBlue: Central Fiction" (aka BB4).
Street Fighter V
Und auch der 3D Bereich bekam 2015 mit "Tekken 7" endlich eine Fortsetzung. Ansonsten kam mit "Dead or Alive 5 Last Round" das aktuell letzte DoA5 Update und mit "Pokkén" erschien ebenfalls 2015 ein Tekken/Pokémon Crossover.
Ja wirklich, es ist Fighting Game im Stile von Tekken, nur dass man hier mit Pokémon gegeneinander kämpft.

Tekken 7
2015 holte ich mir dann übrigens auch noch eine PS4 und auch hier dominieren Fighting Games die Spielebibliothek mit Titeln wie Mortal Kombat X, Street Fighter V, Dead or Alive 5 Last Round und dem schon erwähnten The King of Fighters XIV.
Ultra Street Fighter II

Der Ausblick auf 2017 verspricht uns bisher folgende Titel: "Ultra Street Fighter II: The Final Challengers", "Marvel vs. Capcom: Infinite" und "Injustice 2". Alles 2D Titel.
Mal sehen was noch so kommt und danke an alle, die es bis zum Schluß durchgehalten haben. :)

Mittwoch, 22. Februar 2017

Top 15 Bounty Hunter



Außer den Lichtschwertschwingern gibt es im Star Wars Universum auch noch viele andere Gruppen und eine der populärsten sind dabei wohl die Kopfgeldjäger, weswegen ich auch diesen eine Top 15 widme.
And here we go:

Platz 15: Boushh

Keine Liste ohne Trickserei, denn Boushh ist im Prinzip kein Kopfgeldjäger, sondern Leia, die sich als Kopfgeldjäger ausgibt, um Han Solo zu befreien.
Als solcher macht sie aber eine verdammt gute Figur. Wäre sie nicht mit Rebellion gegen das Imperium mehr als beschäftigt, wäre das eine gute alternative Job-Wahl für sie!

Platz 14: Greedo

Ob nun Han zuerst geschossen hat, oder Greedo, ist eigentlich egal. Greedo ist der erste Kopfgeldjäger den wir jemals zu Gesicht bekommen haben und darum kriegt Greedo einen Platz in der Liste, auch wenn er ziemlich schnell von Han erledigt wird.

Platz 13: Dengar

Dengar ist einer der Kopfgeldjäger die in Episode V von Darth Vader angeheuert werden. Viel mehr von ihm kriegt man da jedoch nicht mit. Hierzu muss man sich schon ins Expanded Universe begeben, um zu sehen, dass Dengar viel, sogar sehr viel drauf hat.

Platz 12: Bossk

Bossk sieht fies aus und trägt eine Pilotenuniform. Ähnlich wie Dengar, macht er jedoch sonst in Episode V nicht viel und genau wie Dengar, dafür aber im Expanded Universe um so mehr und in "Star Wars: The Clone Wars" ist er sogar einer der Mentoren von Boba Fett.

Platz 11: Cad Bane

Während der Klonkriege kann man zweifelsohne festhalten, dass Cad Bane der erfolgreichste und gefährlichste Kopfgeldjäger dieser Zeit ist.
Der gute schafft es sogar, im Senatsgebäude, mitten auf Coruscant, mehrere Senatoren in Geiselhaft zu nehmen, um die Freilassung von Ziro dem Hutten zu erpressen.

Platz 10: Cade Skywalker

Der Mann heißt nicht zufällig Skywalker, nein, er ist tatsächlich ein Nachfahre von Luke. In welchem Verwandschaftsverhältnis er genau steht, weiß man nicht, aber auch Cade ist ein Jedi.
Allerdings hatte Cade auch eine ganze Weile mit dem Orden gebrochen und sich daher seine Brötchen als Kopfgeldjäger verdient.
Aber ein Jedi, der gleichzeitig noch die Tricks und Fähigkeiten eins Kopfgeldjägers hat, ist keinesfalls zu unterschätzen!

Platz 9: Embo

Embo sieht nicht nur stylisch aus, sondern er kämpft auch so. Er benutzt z.B. seinen Hut einfach als Snowboard, um auf einem Berg sein potentielles Ziel zu jagen.
Ja, tatsächlich, es ist bei Embo wirklich die Optik und die Art wie er kämpft, warum er in der Liste ist.

Platz 8: Aurra Sing

Nach Cade Bane ist Aurra Sing zur Zeit der Klonkriege eindeutig die gefährlichste Kopfgeldjägerin der Galaxis.
Nicht nur, weil sie selber gut kämpfen kann, sondern auch, weil sie zum einen eine Jedi-Ausbildung genossen hat, wenn auch nicht abgeschlossen, zum anderen fast überall gute Verbindungen hat, u.a. zum Piraten Hondo Ohnaka und dessen Crew.

Platz 7: Zam Wesell

Eine der besten Szenen aus Episode II ist eindeutig die Verfolgungsjagd durch Coruscant, wenn Obi-Wan und Anakin Zam Wesell jagen, die kurz zuvor ein Attentat auf Padmé versuchte.
Zu Schade, dass Zam kurz darauf von Jango getötet wird, damit sie keine Informationen verraten kann.

Platz 6: Sabine Wren


Ja, man weiß nur, dass Sabine früher Kopfgeldjägerin war. Man sieht sie jedoch nie als solche in Aktion.
Egal, sie kommt trotzdem in die Liste. Mandalorianer haben sowieso immer ne Chance mir zu gefallen, hinzu kommt, dass Sabine nicht nur eine absolute Waffenexpertin ist, sondern auch noch eine top Pilotin und auch im Nahkampf zu überzeugen weiß.
Man kann sich also gut vorstellen, wie gut sie als Kopfgeldjägerin gewesen sein muss.

Platz 5: Kaliyo Djannis

Kaliyo ist z.Z. der alten Republik als Kopfgeldjägerin unterwegs und hilft hier unter anderem dem imperialen Agenten Cipher Nine bei dessen Mission.
Kaliyo hat eine ziemlich coolen Charakter und eine sehr sarkastische Ader, weswegen ich sie bei "Star Wars: The Old Republic" immer gerne als Gefährtin dabei hatte. Noch dazu hat sie eine ziemlich coole Optik!

Platz 4: Asajj Ventress

Bei der Top 15 Dark Jedi Liste erwähnte ich ja schon, dass Asajj Ventress auch eine großartige Kopfgeldjägerin ist, aus diesem Grund landet sie natürlich auch in dieser Liste.
Ich mag sie im Prinzip als Kopfgeldjägerin sogar lieber, als als Sith Assasine. Sie hat hier zum einen einen ziemlich coolen Look, zum anderen mag ich, dass sie hier einfach ihr eigenes Ding durchzieht.

Platz 3: Boba Fett

Everybody's favorite bounty hunter. Naja nicht ganz, sonst wär er bei mir ja auf Platz 1.
Aber ich mag Boba ansonsten wirklich sehr gerne. Er sieht cool aus (naja, im Prinzip tun das alle Mandalorianer) und vor allem im Expanded Universe zeigt er so richtig, was er kann.
Doch leider, leider, zeigt er in den Filmen einfach viel zu wenig.

Platz 2: Jango Fett

Und daher ziehe ich Jango seinem Sohn vor. Im Prinzip gilt fast alles, was für Boba gilt, auch für Jango, aber wie gesagt, zeigt Jango einfach auf der großen Leinwand viel mehr, was er drauf hat. Noch dazu mag ich seinen Kampfstil, mit den beiden Blastern, etwas mehr.
Und sein eigenes Spiel, was damals für die PS2 raus kam bockt selbst heute noch.

Nicht in die Liste geschafft, aber dennoch erwähnenswert

Bric, El-Les, Bazine Netal, Sugi, Black Krssantan, IG-88, Zuckuss, 4-LOM, Scree, Seripas, Calo Nord, Ketsu Onyo, Jagged Fel, Mako

Platz 1: HK-47

Tja, was soll ich sagen? Ein von Revan geschaffener Attentäter-Droide, der seine Gegner gerne mal als "Meatballs" bezeichnet und der total enttäuscht ist, wenn sein Meister nach einer diplomatischen Lösung sucht, statt den Gegner einfach zu terminieren.
HK ist nicht nur ein sehr gefährlicher Attentäter, nein, er is dazu auch noch verdammt witzig.
(und ja, ich weiß, dass er im Prinzip auch kein Kopfgeldjäger ist)

Freitag, 17. Februar 2017

Top 15 Jedi


Ah, darauf diese Liste zu machen, hab ich mich richtig gefreut. Einerseits war es hier sehr einfach, eine Top 15 zusammenzukriegen, weil es viele Jedi gibt, die ich toll finde, andererseits aber auch schwierig, wer nun doch nicht mit in die Liste kann. Und die Plätze 1 und 2 sind fast austauschbar, aber nur fast.
Aber ohne weiteres vorgeplänkel, hier meine Top 15 der Wächter von Frieden und Gerechtigkeit in der Galaxis:

Platz 16: Chirrut Îmwe

Platz 16? Ja Platz 16, denn Platz 16 zählt gar nicht mit in die Liste, dennoch muss ich ihn erwähnen, Chirrut Îmwe aus "Rogue One".
Chirrut ist kein Jedi, aber seine Fähigkeiten in der Macht stehen denen vieler Jedi in nichts nach.
Gebt dem Mann ein Lichtschwert und er könnte es mit so manchem Jedi, oder Sith aufnehmen!

Platz 15: Quinlan Vos

Quinlan Vos' Entstehungsgeschichte ist eine ganz witzige: Ursprünglich war es einfach nur ein Statist, der im Hintergrund auf Tattooine in Episode I herum saß. Dieser wurde von Expanded Universe Autoren zu einem Jedi Charakter mit dem Namen Quinlan Vos gemacht und später von George Lucas dann in den offiziellen Kanon eingeführt, als er in Episode III erwähnt wurde.
Quinlan Vos ist vor allem in den Comics zu den Klonkriegen eine der Hauptfiguren und begibt sich sogar auf die dunkle Seite, um Count Dooku ausspionieren zu können, indem er so tut, als hätte er sich diesem angeschlossen.

Platz 14: Rey

Was wäre eine dieser Listen ohne eine Trickserei? Ja, Rey ist noch keine Jedi, aber wir können, denk ich, stark davon ausgehen, dass sie von Luke in Episode VIII zur Jedi ausgebildet wird.
Doch schon ohne Ausbildung hat Rey verdammt viel auf dem Kasten und nutzt die Macht und das Lichtschwert, als hätte sie nix anderes jemals gemacht.
Aber auch vorher schon zeigt sie mit ihrem Kampfstab einige beeindruckende Fähigkeiten. Dass sie auch noch eine gute Mechanikerin und Pilotin ist, sind noch weitere Pluspunkte!

Platz 13: Mace Windu

Mace könnte es höher in die Liste geschafft haben, wenn er mal etwas netter wäre. Aber mich stört wirklich seine ständige Anti-Haltung gegenüber Anakin. Gut, zugegeben, er hatte am Ende Recht damit. Aber wer weiß, vielleicht wenn er ihm mehr vertraut hätte, wäre er vielleicht nicht auf die dunkle Seite gefallen und beide hätten zusammen Darth Sidious besiegt?
Ungeachtet dessen ist Mace ansonsten jedoch schon eine ganz coole Socke, der nicht nur zusammen mit Sora Bulq mit Vaapad eine eigene Lichtschwerttechnik entwickelt hat, nein, er hat als einziger Jedi des alten Ordens auch ein lila Lichtschwert!

Platz 12: Yoda

Ja, Yoda is relativ weit unten in der Liste. Dabei bin ich wirklich ein großer Fan von ihm. Yoda ist witzig, Yoda ist weise und Yoda hat verdammt viel drauf, sowohl von den Machtfähigkeiten, als auch mit dem Lichtschwert.
Ganz zu schweigen, dass er im Prinzip eigentlich jeden Jedi bis zu seinem Tod ausgebildet hat.
Und wer mag nicht, wie Yoda spricht?

Platz 11: Kanan Jarrus

Ich war Anfangs wirklich kein Fan der Serien zu Star Wars. Weder "Clone Wars", noch "Rebels" sprachen mich optisch an. Doch wie heißt es so schön "Don't judge a book by it's cover" und das gilt auch für diesen beiden Serien.
Jedenfalls, nachdem ich "Rebels" gesehen habe, wurde Kanan schnell einer meiner Favoriten.
Nicht nur hat er eine coole Attitüde, er weiß sich auch ohne seine Jedi Fähigkeiten zu helfen und kann mit einem Blaster umgehen.
Und auch als Meister von Ezra Bridger macht er eine ganz gute Figur.

Platz 10: Aayla Secura

Aayla hat es in erster Linie ihren Auftritten in "Clone Wars" und vor allen Dingen den Comics zu den Klonkriegen zu verdanken, dass sie in der Liste auftaucht. In den Filmen kriegt man ja nicht so viel mit von ihr, aber speziell in den Comics ist sie einfach nur Bad Ass.
Dass sie noch dazu stylo aussieht, kommt noch obendrauf.

Platz 9: Ahsoka Tano

Als ich das erste mal was von Ahsoka mitgekriegt hab, war ich kein Fan von ihr. Als ich die ersten Folgen "Clone Wars" gesehen hab, auch noch nicht, aber im Laufe der Serie änderte sich das und ich war wirklich traurig, als Ahsoka am Ende von Staffel 5 den Jedi Orden verließ und man sie nicht mehr sah.
Umso mehr freute es mich, als Ahsoka in "Rebels" zurück kehrte.
Der Kampf am Ende von Staffel 2 gegen ihren alten Meister Anakin Skywalker, der mittlerweile zu Darth Vader geworden war, ist einfach nur der Hammer!
Ich hoffe ja sehr, dass Ahsoka dieses Duell irgendwie überlebt hat und nochmal auftaucht!

Platz 8: Meetra Surik

Auch bekannt als "Die Verbannte", war sie eine der Jedi, die sich Revan anschlossen, als dieser sich dem Jedi Orden widersetzte, um gegen die Mandalorianer zu kämpfen.
Als einzige kehrte sie jedoch zum Jedi Orden zurück, wurde von diesem allerdings ausgeschlossen, weswegen sie die Jahre darauf durch den äußeren Rand reiste.
Erst während des Sith Bürgerkriegs kehrte sie zurück, um das Sith Triumvirat aufzuhalten.
Später suchte sie Revan und fand ihn auch und gemeinsam wollten sie, mit dem Sith Lord Scourge, den Sith Imperator Vitiate besiegen.
Dabei wurde sie von Scourge verraten und getötet.
Dennoch blieb sie Revan auch als Jedi Geist treu und half dabei, ihn aus der Gefangenschaft des Sith Imperators zu befreien.

Platz 7: Jaina Solo Fel

Jaina ist Tochter von Han Solo und Leia Organa, sowie die Zwillingsschwester von Jacen Solo. Die Solo Kinder bilden im Prinzip die Hauptfiguren vieler späterer Geschichten aus dem Expanded Universe, die in der neuen Republik spielen.
Jaina ist dabei eine der besten Piloten der neuen Republik und der späteren Galaktischen Allianz und sticht dabei besonders bei der "Legacy of the Force" ("Wächter der Macht") Reihe hervor, wo sie in einem tollen Showdown ihren Bruder Jacen töten muss, der mittlerweile zum Sith Darth Caedus wurde.

Platz 6: Mara Jade Skywalker

Mara Jade, zuerst eine sog. Hand des Imperators und dunkle Jedi, später schließlich Luke's Ehefrau, Mutter seines Sohnes Ben und eine der besten Jedi der neuen Republik.
Ich stieß zum ersten mal auf Mara, als ich mir das Add On zu "Jedi Knight" namens "Mysteries of the Sith" besorgte, wo sie eine der Hauptfiguren war. Ich kannte damals in erster Linie nur die "Jedi Knight" Reihe aus dem Expanded Universe, weswegen mir Mara gar nix sagte. Ich weiß nur, dass ich ihre Darstellung auf dem Cover des Add-Ons, wo sie gegen einen Rancor kämpft, schon immer sehr cool fand.
Und sie hatte ein lila Lichtschwert. Das war damals noch vor Episode I, da kannte man Jedi für gewöhnlich nur mit grünen, oder blauen Lichtschwertern.
Nachdem ich später tiefer ins Expanded Universe eintauchte und auch die Thrawn Trilogie gelesen hatte, hat sich mein Ersteindruck von Mara nur noch verbessert!

Platz 5: Kyle Katarn

Die "Dark Forces" aka. "Jedi Knight" Reihe war wie gesagt damals meine erste Berührung mit dem Expanded Universe und Kyle Katarn war damit einer der ersten Jedi, die ich außerhalb der Filme kannte.
Es war damals einfach cool, als man mit Kyle Katarn erstmals das Lichtschwert schwingen und mit Machtfähigkeiten die Gegner ausschalten durfte.
Schon dadurch hat Kyle für immer einen Bonus bei mir. Ansonsten war er auch eine coole Socke, der zuerst als Rebellensöldner die Todessternpläne in seinen Besitz brachte und später, nachdem er zum Jedi wurde, den dunklen Jedi Jerec davon abhielt, erneut die Galaxis ins Unheil zu stürzen.

Platz 4: Qui-Gon Jinn

Episode I Geschimpfe hin, oder her, Episode I hatte Qui-Gon Jinn und schon alleine deswegen ist der Film sehenswert.
Qui-Gon ist der Schüler von Count Dooku und Meister von Obi-Wan. Er ist weise, aber gleichzeitig auch kritisch und stellt sich z.T. auch offen gegen den Jedi Rat. Qui-Gon wird daher häufig auch gerne als "Grauer Jedi" bezeichnet, da er sich nicht komplett auf die helle Seite verlässt.
Er war es auch, der Anakin Skywalker entdeckte, den Auserwählten, der letztendlich die Macht wieder ins Gleichgewicht gebracht hat!

Platz 3: Anakin Skywalker

Ja, er fällt auf die dunkle Jedi, ja er wird ein Sith und ja er bringt Verderben und Unheil über die Galaxis.
Aber kann man es ihm bei seiner Lebensgeschichte verdenken, dass es so weit kam?
Unabhängig davon, bevor er zum Sith wurde, war er einer der herausragendsten Jedi seiner Zeit und ein Held der Klonkriege.
Nachdem er von seinem Sohn Luke auf die helle Seite zurückgeholt wurde, war es auch Anakin, der dann doch die Prophezeiung erfüllte, den Imperator tötete und damit die Macht wieder ins Gleichgewicht brachte.

Platz 2: Luke Skywalker

Luke hätte es fast auf Platz 1 geschafft, aber er musste sich dann doch knapp geschlagen geben.
Luke, vor allen Dingen in Episode VI als Jedi und mit seinem grünen Lichtschwert, war für mich lange das, was ich mir unter einem Jedi vorstellte.
Wenn man die Regeln des alten Jedi Ordens einbezieht, ist er es natürlich nicht, aber genau das macht Luke wiederum auch so großartig, dass er es geschafft hat, nicht nur den Jedi Orden neu aufzubauen, sondern auch zu reformieren. Es hat den Jedi wirklich gut getan, dass sie endlich Liebesbeziehungen eingehen dürfen.
Dass er auch außerhalb seiner Jedi Fähigkeiten ein großartiger Pilot ist, kommt noch hinzu.
Bin gespannt, was wir noch zu sehen kriegen in Episode VIII vom alten Jedi-Meister Luke.

Nicht in die Liste geschafft, aber dennoch erwähnenswert

Jacen Solo, Ezra Bridger, Bastila Shan, Satelle Shan, Kit Fisto, Corran Horn, Luminara Unduli, Leia Organa Solo, Ben Skywalker, Anakin Solo, Tahiri Veila, Brianna, Jolee Bindo, Held von Tython, Barsen'thor, Nadia Grell, Kira Carsen


Platz 1: Obi-Wan Kenobi

Auch wenn ich sagte, Platz 1 und 2 sind fast austauschbar, eigentlich geht kein Weg an Obi-Wan vorbei. Er ist für mich quasi DER Jedi. Er verkörpert alles was und wie ein Jedi zu sein hat. Vor allem der alte Ben Kenobi stellt für mich dabei den Archetyp des weisen Jedi-Meisters dar.
Noch dazu ist Obi-Wan, egal ob in alt, oder jung auch immer wieder, trotz dem ernst einer Lage, entspannt und witzig.
Und obwohl Obi-Wan für mich wie gesagt der Jedi schlechthin ist, neigt er trotzdem auch zu Schwächen, so erfährt man in "Clone Wars", dass er früher eine Beziehung mit der Duchess of Mandalore Satine Kryze führte.
Wahrscheinlich kann er auch deswegen Anakin bezüglich Padmé so gut verstehen.
Seine Fähigkeiten in der Macht und am Lichtschwert sind auch nicht zu verachten. Obi-Wan war es im übrigen, der sowohl Darth Maul, General Grievous, als auch Darth Vader besiegt hat!
Wie gesagt, an Obi-Wan ging eigentlich kein Weg auf Platz 1 vorbei!